Das Kuratorium, beratenden Kompetenz der Landwirtschaft im Kreis Stade

(Wohlers) -

Das Stader Kuratorium, die beratenden Kompetenz der Landwirtschaftskammer, Beratungsringe, Landfrauen, BBS III und des Landvolkes trafen sich heute zum Austausch und Besichtigung bei der Firma FAVA-TRADING GmbH & Co in Cadenberge.

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Landvolkfrühstück mit den Beratungsringen

(Wohlers) -
zum intensiven Austausch trafen sich heute, am 07.08.2018 die Beratungsringe und die Vertreter des Landvolkes und der Buchstelle.
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Tag des offenen Hofes am 17.Juni

(Eckhoff) -

Tag des offenen Hofes im Landkreis Stade S o n n t a g, 17. Juni 2018

Das gesamte Programm ist der Tagespresse oder auf unser Homepage unter Service zu entnehmen.

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Werkstatt Landwirtschaft!

(Wohlers) -
Es geht garantiert durch den Kuhstall, Kälberstall, Melkstand und die Backstube - Werkstatt Landwirtschaft!
Schnell war der Termin mit der Grundschule Harburger Straße in Buxtehude, Familie Lühmann, und André Grothe FDP, der den Shuttleservice organisiert und finanzierte vereinbart. 46 Schüler trafen sich wieder im Kuhstall zum Frühstück. Anfangs etwas ungewohnt und schon bald waren die Schüler mit den Kühen auf "Du und Du".
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Öffentlichkeitsarbeit geht so

(Eckhoff) -

 

"Wenn wir unseren Hof mit dem Traktor verlassen, beginnt unsere Öffentlichkeitsarbeit!"

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Öffentlichkeitsarbeit- wie entwickelt sich die Anforderung an die landwirtschaftliche Berufsvertretung?

(Eckhoff) -  Ein interessanter Abend alle Landfrauen und Landwirte!  > mehr

Wer pflügt die beste Furche?

(Wohlers) -

 

Azubis stellten ihr Können beim Kreisleistungspflügen unter Beweis. Mehr als 15 Kriterien wurden bewertet wie gerade, gleichmäßige und geschlossene Furchendämme und die Anschlussfurche musste passen. Eine besondere Herausforderung war es den Keil zu pflügen. 

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„Kürzung des EU-Agrarhaushaltes unverständlich angesichts eines Haushaltsplus von 25 Prozent“

(DBV) -

Stellungnahme des DBV-Präsidiums zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU

Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewertet die vorgeschlagenen Kürzungen des Agrarhaushaltes im EU-Finanzrahmen 2021-27 sehr kritisch. Die geplanten schmerzhaften Einschnitte in die Gemeinsame Agrarpolitik sind angesichts einer Anhebung des EU-Gesamthaushaltes um etwa 25 Prozent unverständlich und werden der Bedeutung der Landwirtschaft und der Ländlichen Räume für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Europa nicht gerecht. In einer Stellungnahme fordert daher das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes, das Budget für beide Säulen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stabil zu halten. Die Anhebung der EU-Haushaltsgrenze auf 1,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) ist positiv, aber nicht ausreichend. Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich gemäß Koalitionsvertrag mit Nachdruck für ein stabiles Agrarbudget in beiden Säulen der GAP einzusetzen.

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Moderne Milchproduktion vor Ort erleben

(DBV) -

Vielfältige Aktionen zum Internationalen Tag der Milch am 1. Juni

Weltweit wird am 1. Juni 2018 wieder mit vielfältigen Veranstaltungen der Internationale Tag der Milch gefeiert. „Der Internationale Tag der Milch bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich bei einer der zahlreichen Aktionen über die Leistungen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Milchbauern sowie das Produkt Milch aus erster Hand zu informieren“, so Karsten Schmal, der Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Wettmelken mit der Hessischen Milchkönigin Sarah I. und viele andere Aktionen der Landesvereinigungen Milch und der Landesbauernverbände ermöglichen es den Verbrauchern, der Politik sowie den Medien mit den Milchbauern in den Dialog zu kommen.

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Bauernverband zum Weltbienentag

(DBV) -

Rukwied: Bienen haben für uns Bauern enorme Bedeutung

Bei einer Veranstaltung zum Weltbienentag gemeinsam mit der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, macht der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, deutlich, dass auch die Imkerei Teil der Landwirtschaft ist und Bienen essentiell für alle Bereiche sind: „Bienen und andere Bestäuber haben für uns Bauern eine enorme Bedeutung. Wir sind uns unserer Verantwortung für die Natur sehr wohl bewusst.“ In einer aktuell vorgestellten Ackerbaustrategie bekennen sich die führenden Verbände der deutschen Landwirtschaft dazu, verstärkt dazu beizutragen, die Artenvielfalt wieder zu erhöhen. „Schon jetzt legen die Landwirte zahlreiche Blühflächen und Bienenweiden an, damit die Insekten Nahrung finden. Das soll noch mehr werden, so DBV-Präsident Joachim Rukwied. Den Dialog mit den Imkern werde man weiter ausbauen und die Möglichkeiten des Greening der Europäischen Agrarpolitik verstärkt nutzen. Man habe mit den Imkern das gemeinsame Interesse, dass zukünftig Hemmnisse für mehr bienenfreundliche Maßnahmen in der Europäischen Agrarpolitik ausgeräumt und Landwirte nicht durch Bürokratie und starre Auflagen ausgebremst werden.

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Tag des offenen Hofes am 9. und 10. Juni

(DBV) -

Mehr als 500 Höfe öffnen ihre Tore

Bundesweit öffnen am 9. und 10. Juni wieder hunderte Bauernfamilien ihre Höfe und gewähren Einblick in ihre Arbeit. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, ruft dazu auf, diese Möglichkeit zu nutzen, die vielfältigen Angebote aus der Landwirtschaft wahrzunehmen: „Schauen, anfassen, sich informieren - der Tag des offenen Hofes ist die beste Gelegenheit, moderne Landwirtschaft und die Menschen, die dahinterstehen, persönlich kennenzulernen. Wir laden Sie herzlich ein, unsere landwirtschaftlichen Betriebe zu besuchen. Nutzen Sie diese Chance!“

Der Tag des offenen Hofes ist eine gemeinsame Initiative des Bundes der Deutschen Landjugend, des Deutschen LandFrauenverbandes und des DBV. Dabei werden die Bäuerinnen und Bauern den Dialog mit ihren Besuchern suchen und ihnen ihre Arbeit erklären. „Der Tag des offenen Hofes bringt Menschen zusammen - Landwirte und Verbraucher, Jung und Alt, Stadt und Land. Einmal im Jahr an einem bundesweiten Wochenende, doch auch an jedem Tag auf jedem Hof. Er ermöglicht den legalen Zugang zu landwirtschaftlichen Betrieben, so dass sich jede und jeder ein eigenes Bild von unserer Landwirtschaft machen kann“, so Nina Sehnke, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend. Die Bäuerinnen und Bauern ermöglichen den Blick in den Stall, führen landwirtschaftliche Maschinen vor, zeigen, was der Acker trägt und sorgen mit frischen Produkten aus eigener Erzeugung für das leibliche Wohl.

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Rechtsstreit um Milchsonderbeihilfe beenden

(DBV) -

DBV fordert Berufungsverzicht vom Bund

Das Verwaltungsgericht Köln gibt einem Bauern im Streit um die Milchsonderbeihilfe Recht. Das Gericht folgte in der Urteilsbegründung weitgehend der Argumentation des klagenden Milchbauern und wertete die Nichtgewährung der Beihilfe durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) trotz der vollumfänglich nachgewiesenen Voraussetzungen als unverhältnismäßig. Der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Udo Hemmerling, fordert daher einen schnellen und finalen Abschluss dieses Streits: „Angesichts der eindeutigen Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichtes sollte das Verfahren nun nicht durch eine Berufung weiter in die Länge gezogen werden. Die betroffenen Landwirte erwarten eine schnelle Klärung ihres Anliegens für eine Maßnahme, die zur Bewältigung der Preiskrise im Jahr 2016 durchgeführt wurde.“

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Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen ist gesellschaftliche Aufgabe

(DBV) -

DBV-Fachforum diskutiert neue Wege der Finanzierung

Wie können Naturschutzmaßnahmen, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch erfolgreich sind, finanziell ausgestaltet und auf landwirtschaftlichen Flächen umgesetzt werden? Dieser Frage geht das Fachforum „Neue Wege der Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen“ des Deutschen Bauernverbandes (DBV) am 3. Mai 2018 in Berlin nach. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd und DBV-Umweltbeauftragte, Eberhard Hartelt, eröffnet die Veranstaltung mit mehr als 60 Gästen aus der Landwirtschaft und dem Naturschutz mit folgender Aussage: „Wir Landwirte sind bereit, uns den aktuellen Herausforderungen zu stellen und Naturschutzmaßnahmen in unsere Betriebsabläufe zu integrieren. Wichtig dafür sind praxisnahe und wirtschaftlich tragfähige Lösungen, die gesamtgesellschaftlich getragen werden.“

 

Ausgehend von den Erfahrungen hinsichtlich der Kalkulation produktionsintegrierter Maßnahmen aus dem vom DBV koordinierten Verbundprojekt „Lebendige Agrarlandschaften“ werden verschiedene Beispiele für Finanzierungsmodelle aus Deutschland und der Schweiz vorgestellt. Immer mehr Landwirte sind bereit, wirtschaftlich tragfähige Naturschutzmaßnahmen in ihre Betriebsabläufe zu integrieren, insbesondere wenn diese sowohl von der Gesellschaft als auch am Markt wahrgenommen und wertgeschätzt werden.  

 

Neben den etablierten staatlichen Möglichkeiten werden unterschiedliche Ansätze aus der Privatwirtschaft präsentiert, bei denen Unternehmen und Landwirte gemeinsam Wege finden, um gesellschaftlich geforderte Leistungen im Naturschutz zu realisieren. Wie es gelingt, Landwirten unter Einbeziehung der Verbraucher die notwendige fachliche und finanzielle Unterstützung für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen zu ermöglichen, ist Thema des Fachforums mit Vertretern aus Wissenschaft, Praxis und Verbänden.

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Krüsken: „Fünf vor 12 für die Sauenhaltung“

(DBV) -

DBV-Positionen zur Agrarministerkonferenz

Anlässlich der Agrarministerkonferenz in Münster fordert der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, die Landwirtschaftsminister von Bund und Ländern auf, verlässliche Rahmenbedingungen für die Tierhaltung in Deutschland zu schaffen. Vor allem für die Sauenhalter ist es fünf vor 12. Unsere Betriebe stehen voll im innereuropäischen Wettbewerb, müssen den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration und dem Kupieren der Schwänze bewältigen und sollen nun gleichzeitig neue Anforderungen für ihre Stallanlagen umsetzen. Bei aller Notwendigkeit, die Schweinehaltung weiterzuentwickeln: Das wird viele bäuerliche Betriebe in den Ausstieg treiben und den ohnehin schon laufenden Exodus der Ferkelerzeugung in andere europäische Länder massiv beschleunigen“, erklärt Krüsken. Es gelte, ein Gleichgewicht zwischen der Investitionssicherheit für neue Ställe und für Investitionen in höhere Tierwohlstandards auf der einen und einer Perspektive für bestehende Betriebe auf der anderen Seite zu finden. Die Agrarministerkonferenz müsse dies insbesondere bei der Neuregelung der Anforderungen für Kastenstände und Abferkelbuchten und durch die Schaffung weiterer Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration berücksichtigen. „Wir brauchen praktikable Lösungen mit echtem Mehrwert für den Tierschutz“, so Krüsken

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DBV und FNSEA: Gemeinsames Schreiben an Merkel und Macron

(DBV) -

EU-Agrar-Budget stabil halten

Vor dem Hintergrund drohender Kürzungen im EU-Agrarhaushalt bitten die Präsidentin des französischen Bauernverbandes FNSEA, Christiane Lambert, und der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron darum, sich für die Zukunft der ländlichen Räume und der Landwirtschaft in Europa einzusetzen. Mögliche Kürzungen im Agrarbudget würden eine „enorme Belastung für die ländlichen Räume und für unsere landwirtschaftlichen Betriebe bedeuten“, heißt es in dem Schreiben.

Die Bauernverbandspräsidenten fordern Merkel und Macron auf, die Reihe der Haushaltskürzungen der letzten 20 Jahre nicht weiter fortzusetzen und das Budget der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die nächste Haushaltsperiode stabil zu halten.

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Inzwischen über 1.000 Wölfe in Deutschland – Risszahlen nehmen dramatisch zu

(DBV) -

Bauernverband fordert mehr Ehrlichkeit in der Wolf-Debatte

Im Rahmen der Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags zum Wolf fordert der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, eine sachliche Diskussion. Dazu gehöre auch die ehrliche Offenlegung von Zahlen. „Wir müssen bereits von über 1.000 Wölfen in Deutschland ausgehen. Es dürfe nicht immer nur verharmlosend die Anzahl der Rudel oder erwachsenen Einzeltiere genannt werden“, betont Hartelt. „Eine Koexistenz zwischen Wolf und Weidetierhaltung in Deutschland braucht die Regulierung des Wolfes“, so Hartelt.

 

Nach einer Schätzung des Deutschen Bauernverbandes gibt es Anfang 2018 über 1.000 freilebende Wölfe in Deutschland. Die Zahlen basieren auf der Grundlage der offiziellen Wolfsstatistik des DBBW/BfN für das Jahr 2016 und einer Hochrechnung für das Jahr 2017 auf Basis von Angaben über die Anzahl von Wölfen pro Rudel des NABU. Entsprechend dieser rasanten Zunahme an Wölfen ist auch die Zahl der gerissenen Tiere in der Landwirtschaft dramatisch gestiegen. Allein in Niedersachsen wurden 2017 durch Wölfe 403 Nutztiere getötet. Ein Jahr vorher waren es noch 178 Risse, was mehr als einer Verdoppelung innerhalb nur eines Jahres entspricht. Damit kommt es bundesweit auf schätzungsweise rund 1.500 Risse im Jahr 2017. „Wir sehen, dass der Herdenschutz alleine nicht funktioniert. Mehr Wölfe bedeuten automatisch mehr Risse. Wir brauchen dringend ein aktives Wolfsmanagement und einen konsequenten Schutz der Weidetiere“, sagt DBV-Präsident Joachim Rukwied.

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Bauernverband fordert Gesetzesänderung bei kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen

(DBV) -

Rukwied: Derzeitige Regelung muss in dauerhaftes Recht umgesetzt werden

Gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden der Landwirtschaft und des Gartenbaus fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf, sich für eine gesetzliche Entfristung der derzeitigen Übergangsregelung bei kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen einzusetzen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns wurden die Zeitgrenzen für eine kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung befristet bis Ende 2018 erweitert. „Diese Regelung hat sich bewährt und muss in dauerhaftes Recht umgesetzt werden“, erklärt DBV-Präsident Joachim Rukwied. 

Die Anhebung der Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung von 2 auf 3 Monate und von 50 auf 70 Arbeitstage hat sich positiv für die Betriebe und die Arbeitnehmer ausgewirkt. „Diese Entfristung ist auch notwendig, weil vor allem Sonderkulturbetriebe aufgrund des hohen Arbeitskostenanteils weiterhin erhebliche Probleme haben, die durch Einführung des gesetzlichen Mindestlohns gestiegenen Lohnkosten zu erwirtschaften“, so Rukwied.

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Deutscher Bauernverband hält EU-Vorschlag zu unlauterem Handel für nicht weitreichend genug

(DBV) -

Rukwied: „Wichtiger erster Schritt gegen unfaire Praktiken im Lebensmittelhandel“

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, hält den Regelungsvorschlag der EU-Kommission gegen unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittellieferkette für nicht weitreichend genug: „Dieser Vorschlag ist ein wichtiger, erster Schritt gegen unfaire Praktiken im Lebensmittelhandel. Damit werden im europäischen Recht erstmals Mindestregeln gegen den Missbrauch von Einkaufsmacht durch den Lebensmitteleinzelhandel anerkannt und gesetzt. Diese Regeln müssen für die gesamte Lebensmittelbranche gelten und wirksam von den Kartellbehörden durchgesetzt werden“, so Rukwied. Der Deutsche Bauernverband fordert darüber hinaus, die kartellrechtlichen Möglichkeiten zur Bündelung auf Erzeugerebene auf alle von Landwirten getragenen Vermarktungs- und Verarbeitungsorganisationen - einschließlich der Genossenschaften - zu erweitern: „Wir müssen hier noch deutlich weitergehen, um die landwirtschaftlichen Erzeuger in der Lebensmittelkette zu stärken und eine höhere Marktransparenz über die Verteilung der Wertschöpfungsanteile in der Lebensmittelkette anstreben“, sagt DBV-Präsident Rukwied.
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„Ich bin stolz auf unsere Bauern“

(DBV) -

Landwirtschaftsministerin Klöckner im Interview mit Deutscher Bauern Korrespondenz

„Es ist für mich das Lebensministerium, weil es sich mit den Lebensthemen der Menschen beschäftigt.“ Das sagte die Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung, Julia Klöckner, der Deutschen Bauern Korrespondenz (dbk), dem Monatsmagazin des Deutschen Bauernverbandes (DBV) kurz nach ihrem Amtsantritt. Sie werde ihre Kraft dafür einsetzen, dass die Arbeit unserer Bauern wertgeschätzt werde. Wörtlich betonte die Ministerin: „Ich bin stolz auf unsere Bauern.“ Oft werde vergessen, wie viel Arbeit und Herzblut in unseren Lebensmitteln stecke, gab Klöckner zu bedenken und konstatierte: „Wir brauchen eine wirtschaftlich erfolgreiche Landwirtschaft in Deutschland, damit gute Lebensmittel in Deutschland produziert werden können. Als wichtigste agrarpolitische Herausforderung dieser Legislaturperiode nannte die Ministerin die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik. Es gelte, eine flächendeckende, familiengeführte, wirtschaftlich tragfähige und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft - mit weniger Bürokratie und mehr Effizienz – zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Amtsperiode sei die Digitalisierung, die sie vorantreiben wolle, so Julia Klöckner. 

Mit Blick auf die Nutztierhaltung stellte die Ministerin einen klaren Fokus auf die Verbesserung der Haltungsbedingungen in Aussicht. „Ich möchte, dass Deutschland Spitzenreiter beim Tierwohl in der Nutztierhaltung wird“, konkretisierte Klöckner. Um den Verbrauchern eine klare Orientierung zu geben, werde sie ein mehrstufiges, staatliches Tierwohllabel einführen. Außerdem stellte sie gegenüber der dbk klar: „Die Kosten für das Tierwohllabel können die Bauern nicht allein tragen.“  

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Bauernverband zur Klimabilanz 2017: „Biokraftstoffe könnten den Verkehrsbereich stärker entlasten“

(DBV) -

Die Klimabilanz für 2017 von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt zeigt, dass die Emissionen im Verkehrsbereich von 2017 auf 2016 um rund 4 Millionen Tonnen CO2 weiter gestiegen sind. 

„Ohne die Biokraftstoffe aus der Landwirtschaft wäre die Klimabilanz im Verkehrssektor noch schlechter. Aber der Einsatz von Biokraftstoffen hat noch Potential und kann den Beitrag zur Entlastung steigern, wenn die politischen Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden“, so der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken. Die Anfang dieses Jahres vorgelegte Klimastrategie des Deutschen Bauernverbandes zeige Lösungen und Ansätze für den Klimaschutz auf, darunter auch den möglichen Beitrag von Energie aus Biomasse und Biokraftstoffen. 

Ohne Biokraftstoffe aus der Landwirtschaft wären die CO2-Emissionen nochmals um 7 Millionen Tonnen CO2 höher. Die Landwirtschaft senkt also die Emissionen im Verkehr bereits um 6 % und dennoch liegen die Emissionen noch über dem Niveau von 1990. Den Klimaschutzbeitrag durch Biokraftstoffe gilt es deshalb zu erhalten und auszubauen.

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Rukwied: „Höhere EU-Beiträge sind der Schlüssel für ein stabiles Europa“

(DBV) -

Anlässlich eines Treffens mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan, dem Vorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen, Robert Habeck und Martin Merrild, Präsident des Verbandes der dänischen Agrarwirtschaft im dänischen Tondern forderte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, höhere EU-Beiträge der Mitgliedsstaaten, um auch zukünftig eine stabile Finanzierung der wachsenden europäischen Aufgaben gewährleisten zu können. „Höhere EU-Beiträge sind der Schlüssel für ein stabiles Europa“, so der Bauernpräsident mit Blick auf die Bedeutung der ländlichen Räume in Europa und die Gemeinsame Agrarpolitik. Rukwied begrüßtdie entsprechenden Überlegungen im Europäischen Parlament, das sich in den Verhandlungen über den Finanzrahmen der EU für die Zeit ab 2021 für eine Anhebung des EU-Beitrags aussprechen wird. 

 
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Milchbauernpräsident Schmal: „Brauchen Sektor-Strategie für die Milchbranche“

(DBV) -

DBV-Vorschlag zur milchpolitischen Agenda

Karsten Schmal, Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), hat im Rahmen des 9. Berliner Milchforums einige agrarpolitische Prioritäten für die kommenden Monate benannt. Diese gelte es anzugehen, um den deutschen Milchsektor strukturell im zunehmend international geprägten Wettbewerb besser aufzustellen.
 
Schmal machte im Rahmen des Berliner Milchforums deutlich: „Die Marktlage ist angespannter als im Jahr 2017, sie hat sich jedoch im Vergleich zum Jahreswechsel stabilisiert. Problematisch ist derzeit vor allem die Verwertung des Milcheiweißes: Die in den Krisenjahren 2015 bis 2017 auf EU-Ebene von staatlichen Stellen angekauften Bestände an Magermilchpulver belasten den Markt und somit das Einkommen der Landwirte. Wir begrüßen die Initiative der französischen Regierung, diese öffentlichen Interventionsbestände beschleunigt abzubauen.“
 
Mit Blick auf die neue Bundesregierung stellte der Milchbauernpräsident fest: „Eine nochmalige Diskussion von agrarpolitischen Instrumenten aus der Mottenkiste, wie es staatliche Mengenregulierungen sind, wird den Milchsektor nicht weiterbringen. Statt milchpolitischem Aktionismus benötigen wir langfristig gültige Weichenstellungen: Die Vermarktungsorganisationen der Landwirte, also Erzeugerorganisationen und Genossenschaften, gehören wettbewerbsrechtlich privilegiert.“
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