Tag des offenen Hofes am 17.Juni

(Eckhoff) -

Tag des offenen Hofes im Landkreis Stade S o n n t a g, 17. Juni 2018

Das gesamte Programm ist der Tagespresse oder auf unser Homepage unter Service zu entnehmen.

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Werkstatt Landwirtschaft!

(Wohlers) -
Es geht garantiert durch den Kuhstall, Kälberstall, Melkstand und die Backstube - Werkstatt Landwirtschaft!
Schnell war der Termin mit der Grundschule Harburger Straße in Buxtehude, Familie Lühmann, und André Grothe FDP, der den Shuttleservice organisiert und finanzierte vereinbart. 46 Schüler trafen sich wieder im Kuhstall zum Frühstück. Anfangs etwas ungewohnt und schon bald waren die Schüler mit den Kühen auf "Du und Du".
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Öffentlichkeitsarbeit geht so

(Eckhoff) -

 

"Wenn wir unseren Hof mit dem Traktor verlassen, beginnt unsere Öffentlichkeitsarbeit!"

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Öffentlichkeitsarbeit- wie entwickelt sich die Anforderung an die landwirtschaftliche Berufsvertretung?

(Eckhoff) -  Ein interessanter Abend alle Landfrauen und Landwirte!  > mehr

Wer pflügt die beste Furche?

(Wohlers) -

 

Azubis stellten ihr Können beim Kreisleistungspflügen unter Beweis. Mehr als 15 Kriterien wurden bewertet wie gerade, gleichmäßige und geschlossene Furchendämme und die Anschlussfurche musste passen. Eine besondere Herausforderung war es den Keil zu pflügen. 

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Entwurf zur Änderung der NSG-VO "Aueniederung und Nebenthäler"

(Jan Hauschildt) -

Liebe Mitglieder,

Der VO Entwurf enthält weitergehende Bewirtschaftungseinschränkungen für Grünlandflächen, neue Bewirtschaftungsvorgaben für Waldflächen sowie auch die Einbeziehung  von Ackerflächen mit Bewirtschaftungseinschränkungen.

Eine Stellungnahme der Betroffenen kommt großer Bedeutung zu. 
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Startklar - Landwirtschaft zum entern neuer Kinderwelten

(Wohlers) -

Pünktlich 8:45 Uhr der Bus rollt auf den Milchviehbetrieb von Reinhard und Tobias Lühmann in Ahrensmoor. Die zweite Klasse der Grundschule Harburger Straße durfte an vier Stationen Bauernhofluft schnuppern. Eingeladen war die Schule vom Landvolk Stade und der FDP, André Grothe, der den Bustransfer organisierte.

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Stürmische Zeiten! Kreislandwirt Johann Knabbe blickt auf der Kreisverbandsversammlung auf das vergangene Jahr zurück.

(Wohlers) -  

Wie wurde die Landwirtschaft „gemeistert“? Eine Bildergalerie stellte eindrucksvoll dar, wie durch dauerhafte Niederschläge es nicht zur Ernte, sondern zur „Bergung“ der Früchte kam, es ging um Frost an Obstbäumen und –sträuchern, Blühstreifen, Beikräutern  und Glyphosat.

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Norddeutsche Obstbautage 2018

(Eckhoff) -

Die Norddeutschen Obstbautage in Jork waren  auch für die Bürger der Region einen Besuch wert!  

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Die 90. Stader Studientage - ein Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und Erzieher/innen in der Region

(Wohlers) -

 

 

Allerlei vom Huhn und Ei auf dem Geflügelhof Schönecke.

Henner Schönecke und seine Frau Ruth Staudenmayer führen das mittelständische Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitern. Seit den 1960er Jahren sind Legehennen im Betrieb. 
Seit zwanzig Jahren leben hier Legehennen in Freilandhaltung.

Wir konnten die Hennen beim Scharren und Picken beobachten. Jeder Laut der Hühner hat seine Bedeutung. Wir starteten in der Sortierung, erlebten die Qualitätskontrolle und erfuhren Spannendes über das Huhn und das Ei. 
Heute werden in Deutschland pro Kopf/Jahr weit über 200 Schalen- und verarbeitete Eier und über 20 kg Geflügelfleisch verzehrt. Insgesamt gibt es in Deutschland ca. 45 Mio. Hennen. 

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„Kürzung des EU-Agrarhaushaltes unverständlich angesichts eines Haushaltsplus von 25 Prozent“

(DBV) -

Stellungnahme des DBV-Präsidiums zum Mehrjährigen Finanzrahmen der EU

Der Deutsche Bauernverband (DBV) bewertet die vorgeschlagenen Kürzungen des Agrarhaushaltes im EU-Finanzrahmen 2021-27 sehr kritisch. Die geplanten schmerzhaften Einschnitte in die Gemeinsame Agrarpolitik sind angesichts einer Anhebung des EU-Gesamthaushaltes um etwa 25 Prozent unverständlich und werden der Bedeutung der Landwirtschaft und der Ländlichen Räume für Arbeitsplätze und Wertschöpfung in Europa nicht gerecht. In einer Stellungnahme fordert daher das Präsidium des Deutschen Bauernverbandes, das Budget für beide Säulen der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) stabil zu halten. Die Anhebung der EU-Haushaltsgrenze auf 1,11 Prozent des Bruttonationaleinkommens (BNE) ist positiv, aber nicht ausreichend. Die Bundesregierung wird aufgefordert, sich gemäß Koalitionsvertrag mit Nachdruck für ein stabiles Agrarbudget in beiden Säulen der GAP einzusetzen.

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Moderne Milchproduktion vor Ort erleben

(DBV) -

Vielfältige Aktionen zum Internationalen Tag der Milch am 1. Juni

Weltweit wird am 1. Juni 2018 wieder mit vielfältigen Veranstaltungen der Internationale Tag der Milch gefeiert. „Der Internationale Tag der Milch bietet allen Interessierten die Möglichkeit, sich bei einer der zahlreichen Aktionen über die Leistungen und wirtschaftlichen Herausforderungen der Milchbauern sowie das Produkt Milch aus erster Hand zu informieren“, so Karsten Schmal, der Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV). Wettmelken mit der Hessischen Milchkönigin Sarah I. und viele andere Aktionen der Landesvereinigungen Milch und der Landesbauernverbände ermöglichen es den Verbrauchern, der Politik sowie den Medien mit den Milchbauern in den Dialog zu kommen.

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Bauernverband zum Weltbienentag

(DBV) -

Rukwied: Bienen haben für uns Bauern enorme Bedeutung

Bei einer Veranstaltung zum Weltbienentag gemeinsam mit der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft, Julia Klöckner, macht der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, deutlich, dass auch die Imkerei Teil der Landwirtschaft ist und Bienen essentiell für alle Bereiche sind: „Bienen und andere Bestäuber haben für uns Bauern eine enorme Bedeutung. Wir sind uns unserer Verantwortung für die Natur sehr wohl bewusst.“ In einer aktuell vorgestellten Ackerbaustrategie bekennen sich die führenden Verbände der deutschen Landwirtschaft dazu, verstärkt dazu beizutragen, die Artenvielfalt wieder zu erhöhen. „Schon jetzt legen die Landwirte zahlreiche Blühflächen und Bienenweiden an, damit die Insekten Nahrung finden. Das soll noch mehr werden, so DBV-Präsident Joachim Rukwied. Den Dialog mit den Imkern werde man weiter ausbauen und die Möglichkeiten des Greening der Europäischen Agrarpolitik verstärkt nutzen. Man habe mit den Imkern das gemeinsame Interesse, dass zukünftig Hemmnisse für mehr bienenfreundliche Maßnahmen in der Europäischen Agrarpolitik ausgeräumt und Landwirte nicht durch Bürokratie und starre Auflagen ausgebremst werden.

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Tag des offenen Hofes am 9. und 10. Juni

(DBV) -

Mehr als 500 Höfe öffnen ihre Tore

Bundesweit öffnen am 9. und 10. Juni wieder hunderte Bauernfamilien ihre Höfe und gewähren Einblick in ihre Arbeit. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, ruft dazu auf, diese Möglichkeit zu nutzen, die vielfältigen Angebote aus der Landwirtschaft wahrzunehmen: „Schauen, anfassen, sich informieren - der Tag des offenen Hofes ist die beste Gelegenheit, moderne Landwirtschaft und die Menschen, die dahinterstehen, persönlich kennenzulernen. Wir laden Sie herzlich ein, unsere landwirtschaftlichen Betriebe zu besuchen. Nutzen Sie diese Chance!“

Der Tag des offenen Hofes ist eine gemeinsame Initiative des Bundes der Deutschen Landjugend, des Deutschen LandFrauenverbandes und des DBV. Dabei werden die Bäuerinnen und Bauern den Dialog mit ihren Besuchern suchen und ihnen ihre Arbeit erklären. „Der Tag des offenen Hofes bringt Menschen zusammen - Landwirte und Verbraucher, Jung und Alt, Stadt und Land. Einmal im Jahr an einem bundesweiten Wochenende, doch auch an jedem Tag auf jedem Hof. Er ermöglicht den legalen Zugang zu landwirtschaftlichen Betrieben, so dass sich jede und jeder ein eigenes Bild von unserer Landwirtschaft machen kann“, so Nina Sehnke, Vorsitzende des Bundes der Deutschen Landjugend. Die Bäuerinnen und Bauern ermöglichen den Blick in den Stall, führen landwirtschaftliche Maschinen vor, zeigen, was der Acker trägt und sorgen mit frischen Produkten aus eigener Erzeugung für das leibliche Wohl.

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Rechtsstreit um Milchsonderbeihilfe beenden

(DBV) -

DBV fordert Berufungsverzicht vom Bund

Das Verwaltungsgericht Köln gibt einem Bauern im Streit um die Milchsonderbeihilfe Recht. Das Gericht folgte in der Urteilsbegründung weitgehend der Argumentation des klagenden Milchbauern und wertete die Nichtgewährung der Beihilfe durch die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) trotz der vollumfänglich nachgewiesenen Voraussetzungen als unverhältnismäßig. Der stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Udo Hemmerling, fordert daher einen schnellen und finalen Abschluss dieses Streits: „Angesichts der eindeutigen Urteilsbegründung des Verwaltungsgerichtes sollte das Verfahren nun nicht durch eine Berufung weiter in die Länge gezogen werden. Die betroffenen Landwirte erwarten eine schnelle Klärung ihres Anliegens für eine Maßnahme, die zur Bewältigung der Preiskrise im Jahr 2016 durchgeführt wurde.“

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Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen ist gesellschaftliche Aufgabe

(DBV) -

DBV-Fachforum diskutiert neue Wege der Finanzierung

Wie können Naturschutzmaßnahmen, die sowohl ökologisch als auch ökonomisch erfolgreich sind, finanziell ausgestaltet und auf landwirtschaftlichen Flächen umgesetzt werden? Dieser Frage geht das Fachforum „Neue Wege der Finanzierung von Naturschutzmaßnahmen“ des Deutschen Bauernverbandes (DBV) am 3. Mai 2018 in Berlin nach. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbands Rheinland-Pfalz Süd und DBV-Umweltbeauftragte, Eberhard Hartelt, eröffnet die Veranstaltung mit mehr als 60 Gästen aus der Landwirtschaft und dem Naturschutz mit folgender Aussage: „Wir Landwirte sind bereit, uns den aktuellen Herausforderungen zu stellen und Naturschutzmaßnahmen in unsere Betriebsabläufe zu integrieren. Wichtig dafür sind praxisnahe und wirtschaftlich tragfähige Lösungen, die gesamtgesellschaftlich getragen werden.“

 

Ausgehend von den Erfahrungen hinsichtlich der Kalkulation produktionsintegrierter Maßnahmen aus dem vom DBV koordinierten Verbundprojekt „Lebendige Agrarlandschaften“ werden verschiedene Beispiele für Finanzierungsmodelle aus Deutschland und der Schweiz vorgestellt. Immer mehr Landwirte sind bereit, wirtschaftlich tragfähige Naturschutzmaßnahmen in ihre Betriebsabläufe zu integrieren, insbesondere wenn diese sowohl von der Gesellschaft als auch am Markt wahrgenommen und wertgeschätzt werden.  

 

Neben den etablierten staatlichen Möglichkeiten werden unterschiedliche Ansätze aus der Privatwirtschaft präsentiert, bei denen Unternehmen und Landwirte gemeinsam Wege finden, um gesellschaftlich geforderte Leistungen im Naturschutz zu realisieren. Wie es gelingt, Landwirten unter Einbeziehung der Verbraucher die notwendige fachliche und finanzielle Unterstützung für die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen zu ermöglichen, ist Thema des Fachforums mit Vertretern aus Wissenschaft, Praxis und Verbänden.

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Krüsken: „Fünf vor 12 für die Sauenhaltung“

(DBV) -

DBV-Positionen zur Agrarministerkonferenz

Anlässlich der Agrarministerkonferenz in Münster fordert der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, die Landwirtschaftsminister von Bund und Ländern auf, verlässliche Rahmenbedingungen für die Tierhaltung in Deutschland zu schaffen. Vor allem für die Sauenhalter ist es fünf vor 12. Unsere Betriebe stehen voll im innereuropäischen Wettbewerb, müssen den Ausstieg aus der betäubungslosen Ferkelkastration und dem Kupieren der Schwänze bewältigen und sollen nun gleichzeitig neue Anforderungen für ihre Stallanlagen umsetzen. Bei aller Notwendigkeit, die Schweinehaltung weiterzuentwickeln: Das wird viele bäuerliche Betriebe in den Ausstieg treiben und den ohnehin schon laufenden Exodus der Ferkelerzeugung in andere europäische Länder massiv beschleunigen“, erklärt Krüsken. Es gelte, ein Gleichgewicht zwischen der Investitionssicherheit für neue Ställe und für Investitionen in höhere Tierwohlstandards auf der einen und einer Perspektive für bestehende Betriebe auf der anderen Seite zu finden. Die Agrarministerkonferenz müsse dies insbesondere bei der Neuregelung der Anforderungen für Kastenstände und Abferkelbuchten und durch die Schaffung weiterer Alternativen zur betäubungslosen Ferkelkastration berücksichtigen. „Wir brauchen praktikable Lösungen mit echtem Mehrwert für den Tierschutz“, so Krüsken

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DBV und FNSEA: Gemeinsames Schreiben an Merkel und Macron

(DBV) -

EU-Agrar-Budget stabil halten

Vor dem Hintergrund drohender Kürzungen im EU-Agrarhaushalt bitten die Präsidentin des französischen Bauernverbandes FNSEA, Christiane Lambert, und der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, in einem gemeinsamen Schreiben an Bundeskanzlerin Angela Merkel und den französischen Präsidenten Emmanuel Macron darum, sich für die Zukunft der ländlichen Räume und der Landwirtschaft in Europa einzusetzen. Mögliche Kürzungen im Agrarbudget würden eine „enorme Belastung für die ländlichen Räume und für unsere landwirtschaftlichen Betriebe bedeuten“, heißt es in dem Schreiben.

Die Bauernverbandspräsidenten fordern Merkel und Macron auf, die Reihe der Haushaltskürzungen der letzten 20 Jahre nicht weiter fortzusetzen und das Budget der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für die nächste Haushaltsperiode stabil zu halten.

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Inzwischen über 1.000 Wölfe in Deutschland – Risszahlen nehmen dramatisch zu

(DBV) -

Bauernverband fordert mehr Ehrlichkeit in der Wolf-Debatte

Im Rahmen der Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags zum Wolf fordert der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, eine sachliche Diskussion. Dazu gehöre auch die ehrliche Offenlegung von Zahlen. „Wir müssen bereits von über 1.000 Wölfen in Deutschland ausgehen. Es dürfe nicht immer nur verharmlosend die Anzahl der Rudel oder erwachsenen Einzeltiere genannt werden“, betont Hartelt. „Eine Koexistenz zwischen Wolf und Weidetierhaltung in Deutschland braucht die Regulierung des Wolfes“, so Hartelt.

 

Nach einer Schätzung des Deutschen Bauernverbandes gibt es Anfang 2018 über 1.000 freilebende Wölfe in Deutschland. Die Zahlen basieren auf der Grundlage der offiziellen Wolfsstatistik des DBBW/BfN für das Jahr 2016 und einer Hochrechnung für das Jahr 2017 auf Basis von Angaben über die Anzahl von Wölfen pro Rudel des NABU. Entsprechend dieser rasanten Zunahme an Wölfen ist auch die Zahl der gerissenen Tiere in der Landwirtschaft dramatisch gestiegen. Allein in Niedersachsen wurden 2017 durch Wölfe 403 Nutztiere getötet. Ein Jahr vorher waren es noch 178 Risse, was mehr als einer Verdoppelung innerhalb nur eines Jahres entspricht. Damit kommt es bundesweit auf schätzungsweise rund 1.500 Risse im Jahr 2017. „Wir sehen, dass der Herdenschutz alleine nicht funktioniert. Mehr Wölfe bedeuten automatisch mehr Risse. Wir brauchen dringend ein aktives Wolfsmanagement und einen konsequenten Schutz der Weidetiere“, sagt DBV-Präsident Joachim Rukwied.

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Bauernverband fordert Gesetzesänderung bei kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen

(DBV) -

Rukwied: Derzeitige Regelung muss in dauerhaftes Recht umgesetzt werden

Gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden der Landwirtschaft und des Gartenbaus fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf, sich für eine gesetzliche Entfristung der derzeitigen Übergangsregelung bei kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen einzusetzen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns wurden die Zeitgrenzen für eine kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung befristet bis Ende 2018 erweitert. „Diese Regelung hat sich bewährt und muss in dauerhaftes Recht umgesetzt werden“, erklärt DBV-Präsident Joachim Rukwied. 

Die Anhebung der Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung von 2 auf 3 Monate und von 50 auf 70 Arbeitstage hat sich positiv für die Betriebe und die Arbeitnehmer ausgewirkt. „Diese Entfristung ist auch notwendig, weil vor allem Sonderkulturbetriebe aufgrund des hohen Arbeitskostenanteils weiterhin erhebliche Probleme haben, die durch Einführung des gesetzlichen Mindestlohns gestiegenen Lohnkosten zu erwirtschaften“, so Rukwied.

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Deutscher Bauernverband hält EU-Vorschlag zu unlauterem Handel für nicht weitreichend genug

(DBV) -

Rukwied: „Wichtiger erster Schritt gegen unfaire Praktiken im Lebensmittelhandel“

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, hält den Regelungsvorschlag der EU-Kommission gegen unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittellieferkette für nicht weitreichend genug: „Dieser Vorschlag ist ein wichtiger, erster Schritt gegen unfaire Praktiken im Lebensmittelhandel. Damit werden im europäischen Recht erstmals Mindestregeln gegen den Missbrauch von Einkaufsmacht durch den Lebensmitteleinzelhandel anerkannt und gesetzt. Diese Regeln müssen für die gesamte Lebensmittelbranche gelten und wirksam von den Kartellbehörden durchgesetzt werden“, so Rukwied. Der Deutsche Bauernverband fordert darüber hinaus, die kartellrechtlichen Möglichkeiten zur Bündelung auf Erzeugerebene auf alle von Landwirten getragenen Vermarktungs- und Verarbeitungsorganisationen - einschließlich der Genossenschaften - zu erweitern: „Wir müssen hier noch deutlich weitergehen, um die landwirtschaftlichen Erzeuger in der Lebensmittelkette zu stärken und eine höhere Marktransparenz über die Verteilung der Wertschöpfungsanteile in der Lebensmittelkette anstreben“, sagt DBV-Präsident Rukwied.
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„Ich bin stolz auf unsere Bauern“

(DBV) -

Landwirtschaftsministerin Klöckner im Interview mit Deutscher Bauern Korrespondenz

„Es ist für mich das Lebensministerium, weil es sich mit den Lebensthemen der Menschen beschäftigt.“ Das sagte die Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung, Julia Klöckner, der Deutschen Bauern Korrespondenz (dbk), dem Monatsmagazin des Deutschen Bauernverbandes (DBV) kurz nach ihrem Amtsantritt. Sie werde ihre Kraft dafür einsetzen, dass die Arbeit unserer Bauern wertgeschätzt werde. Wörtlich betonte die Ministerin: „Ich bin stolz auf unsere Bauern.“ Oft werde vergessen, wie viel Arbeit und Herzblut in unseren Lebensmitteln stecke, gab Klöckner zu bedenken und konstatierte: „Wir brauchen eine wirtschaftlich erfolgreiche Landwirtschaft in Deutschland, damit gute Lebensmittel in Deutschland produziert werden können. Als wichtigste agrarpolitische Herausforderung dieser Legislaturperiode nannte die Ministerin die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik. Es gelte, eine flächendeckende, familiengeführte, wirtschaftlich tragfähige und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft - mit weniger Bürokratie und mehr Effizienz – zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Amtsperiode sei die Digitalisierung, die sie vorantreiben wolle, so Julia Klöckner. 

Mit Blick auf die Nutztierhaltung stellte die Ministerin einen klaren Fokus auf die Verbesserung der Haltungsbedingungen in Aussicht. „Ich möchte, dass Deutschland Spitzenreiter beim Tierwohl in der Nutztierhaltung wird“, konkretisierte Klöckner. Um den Verbrauchern eine klare Orientierung zu geben, werde sie ein mehrstufiges, staatliches Tierwohllabel einführen. Außerdem stellte sie gegenüber der dbk klar: „Die Kosten für das Tierwohllabel können die Bauern nicht allein tragen.“  

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Bauernverband zur Klimabilanz 2017: „Biokraftstoffe könnten den Verkehrsbereich stärker entlasten“

(DBV) -

Die Klimabilanz für 2017 von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt zeigt, dass die Emissionen im Verkehrsbereich von 2017 auf 2016 um rund 4 Millionen Tonnen CO2 weiter gestiegen sind. 

„Ohne die Biokraftstoffe aus der Landwirtschaft wäre die Klimabilanz im Verkehrssektor noch schlechter. Aber der Einsatz von Biokraftstoffen hat noch Potential und kann den Beitrag zur Entlastung steigern, wenn die politischen Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden“, so der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken. Die Anfang dieses Jahres vorgelegte Klimastrategie des Deutschen Bauernverbandes zeige Lösungen und Ansätze für den Klimaschutz auf, darunter auch den möglichen Beitrag von Energie aus Biomasse und Biokraftstoffen. 

Ohne Biokraftstoffe aus der Landwirtschaft wären die CO2-Emissionen nochmals um 7 Millionen Tonnen CO2 höher. Die Landwirtschaft senkt also die Emissionen im Verkehr bereits um 6 % und dennoch liegen die Emissionen noch über dem Niveau von 1990. Den Klimaschutzbeitrag durch Biokraftstoffe gilt es deshalb zu erhalten und auszubauen.

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Rukwied: „Höhere EU-Beiträge sind der Schlüssel für ein stabiles Europa“

(DBV) -

Anlässlich eines Treffens mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan, dem Vorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen, Robert Habeck und Martin Merrild, Präsident des Verbandes der dänischen Agrarwirtschaft im dänischen Tondern forderte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, höhere EU-Beiträge der Mitgliedsstaaten, um auch zukünftig eine stabile Finanzierung der wachsenden europäischen Aufgaben gewährleisten zu können. „Höhere EU-Beiträge sind der Schlüssel für ein stabiles Europa“, so der Bauernpräsident mit Blick auf die Bedeutung der ländlichen Räume in Europa und die Gemeinsame Agrarpolitik. Rukwied begrüßtdie entsprechenden Überlegungen im Europäischen Parlament, das sich in den Verhandlungen über den Finanzrahmen der EU für die Zeit ab 2021 für eine Anhebung des EU-Beitrags aussprechen wird. 

 
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Milchbauernpräsident Schmal: „Brauchen Sektor-Strategie für die Milchbranche“

(DBV) -

DBV-Vorschlag zur milchpolitischen Agenda

Karsten Schmal, Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), hat im Rahmen des 9. Berliner Milchforums einige agrarpolitische Prioritäten für die kommenden Monate benannt. Diese gelte es anzugehen, um den deutschen Milchsektor strukturell im zunehmend international geprägten Wettbewerb besser aufzustellen.
 
Schmal machte im Rahmen des Berliner Milchforums deutlich: „Die Marktlage ist angespannter als im Jahr 2017, sie hat sich jedoch im Vergleich zum Jahreswechsel stabilisiert. Problematisch ist derzeit vor allem die Verwertung des Milcheiweißes: Die in den Krisenjahren 2015 bis 2017 auf EU-Ebene von staatlichen Stellen angekauften Bestände an Magermilchpulver belasten den Markt und somit das Einkommen der Landwirte. Wir begrüßen die Initiative der französischen Regierung, diese öffentlichen Interventionsbestände beschleunigt abzubauen.“
 
Mit Blick auf die neue Bundesregierung stellte der Milchbauernpräsident fest: „Eine nochmalige Diskussion von agrarpolitischen Instrumenten aus der Mottenkiste, wie es staatliche Mengenregulierungen sind, wird den Milchsektor nicht weiterbringen. Statt milchpolitischem Aktionismus benötigen wir langfristig gültige Weichenstellungen: Die Vermarktungsorganisationen der Landwirte, also Erzeugerorganisationen und Genossenschaften, gehören wettbewerbsrechtlich privilegiert.“
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Verbände begrüßen angestrebte Lösungen für land- und forstwirtschaftliche Transporte

(DBV) -

Verbände begrüßen angestrebte Lösungen für land- und forstwirtschaftliche Transporte 

Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR) und Deutscher Bauernverband (DBV) begrüßen die Entscheidung des  Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), land- oder forstwirtschaftliche Fahrzeuge (lof-Fahrzeuge) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von den Erfordernissen des Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG) dauerhaft ausnehmen zu wollen. Bestehende gesetzliche Regelungen zu Landwirtschaft und Maschinenringen sollen davon unberührt bleiben. Über die vorgesehene Änderung des GüKG soll insbesondere Rechtsklarheit geschaffen werden. Die Verbände gehen davon aus, dass unter diese Regelung alle lof-Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h fallen, soweit sie land- oder forstwirtschaftliche Erzeugnisse oder -Bedarfsgüter transportieren.

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Deutsche Milchbranche muss im internationalen Wettbewerb bestehen

(DBV) -

9. Berliner Milchforum eröffnet

Der Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, hat das 9. Berliner Milchforum eröffnet. Beim diesjährigen Treffen der deutschen Milchbranche steht die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors auf dem internationalen Markt thematisch im Fokus.

Die Marktentwicklungen zu Beginn des Jahres 2018 zeigen noch einmal deutlich, wie sehr regionale und nationale Milchmärkte von globalen Entwicklungen abhängig sind. In einem zunehmend liberalisierten Milchmarkt ist der internationale Warenaustausch ein entscheidender Faktor für das Einkommen der Milchbauern. Der deutsche Milchsektor stellt sich den Chancen und Herausforderungen, die ein offener Milchmarkt mit sich bringt. Die europäischen und nationalen politischen Institutionen sollten diesen Prozess unterstützend begleiten. Dies gilt insbesondere angesichts einer zunehmenden Kritik am internationalen Handel, die letztlich in Entscheidungen wie dem Brexit oder dem Androhen von Handelskriegen mündet.

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DBV-Generalsekretär Krüsken: Klimaanpassung ist kein Selbstläufer

(DBV) -  

Anlässlich der Präsentation der Klimabilanz des Deutschen Wetterdienstes weist der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, auf die jüngst veröffentliche Klimastrategie des DBV hin: „Für die Bauern ist die Klimaanpassung eine große Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Mit unserer Klimastrategie leisten wir einen eigenen Beitrag dazu.

 

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DBV-Präsident Rukwied: „Öko-Vorgaben haben in Pachtverträgen nichts verloren“

(DBV) -

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, kritisiert die vom Bundesumweltministerium geforderten Veränderungen bei landwirtschaftlichen Pachtverträgen. Das Ansinnen von Ministerin Hendricks, Vorgaben für die Vertragsbeziehungen zwischen Grundeigentümern und Pächtern zu machen, ist für den Bauernverband nicht nachvollziehbar. „In landwirtschaftlichen Pachtverträgen darf keine Unwucht durch einseitige ökologische Zusatzanforderungen entstehen, die die ökonomische Seite ignorieren“, so Rukwied. Grundlage von Pachtverträgen müsse auch weiterhin der geltende Rechtsrahmen sein. Pachtverträge seien nicht als zweites Ordnungsrecht geeignet.  

Im Rahmen der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) erfüllen die Landwirte bereits vielfältige ökologische Leistungen. Dazu zählen u.a. der Erhalt von Dauergrünland und die so genannten Greening-Auflagen. Die Landwirte, als Pächter, sind bereits zur ordnungsgemäßen Bewirtschaftung der Flächen nach guter fachlicher Praxis und den gesetzlichen Vorgaben gegenüber ihren Verpächtern verpflichtet. Im Rahmen freiwilliger Agrarumweltmaßnahmen und des Vertragsnaturschutzes erbringen sie mit vielfältigen ökologischen Leistungen ihren Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. „Dieser Vorstoß ist erneut ein Ausdruck von Geringschätzung der ökologischen Leistungen der deutschen Landwirte“, kritisiert Präsident Rukwied.

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EU-Agrarförderung: Neue „Pflugregelung“ bei Dauergrünland bleibt unzureichend

(DBV) -

DBV-Präsident Rukwied: Brauchen eine praxistaugliche Regelung  

Die ab 2018 in Deutschland geltende sogenannte „Pflugregelung“ zur Unterscheidung des Dauergrünlandes vom Ackerland ist aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mangelhaft, auch weil sie zu einer zusätzlichen bürokratischen Belastung der Landwirte führt. Auf diese unbefriedigende Situation hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in einem Brief hingewiesen und weitere Erleichterungen angemahnt. Künftig soll allein das Pflügen für die Unterbrechung der fünfjährigen Entstehungsphase des Dauergrünlandstatus maßgeblich sein. Kehrseite der neuen Regelung ist, dass künftig auch auf Ackerfutterflächen der Zeitpunkt des Pflügens gegenüber den Behörden dokumentiert werden soll.

DBV-Präsident Rukwied erkennt die Bemühungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) um Verbesserungen auf europäischer Ebene an. „Es ist aber aus unserer Sicht kontraproduktiv, dass mit der „Pflugregelung“ bereits der Pflegeumbruch einer Dauergrünlandfläche zur Wiederansaat auch dann als genehmigungspflichtige Umwandlung von Dauergrünland eingestuft werden soll, wenn kein Wechsel der Flächennutzung erfolgt,“ so Rukwied. Deutschlandweit wären mit einer solchen Vorgabe zehntausende zusätzliche bürokratische Genehmigungsverfahren verbunden. „Für die Umsetzung muss eine einfache, praxistaugliche sowie ökonomisch und ökologisch sinnvolle Verbesserung beim Dauergrünland erreicht werden“, fordert der DBV-Präsident. Zusätzliche Genehmigungsverfahren für Pflegeumbrüche bei bereits bestehendem Dauergrünland würden Landwirte und Behörden unverhältnismäßig belasten, ohne dass ein Mehrwert für das Ziel des Dauergrünlanderhalts erreicht wird. „Daher halte ich es für erforderlich, Pflegeumbrüche ohne Nutzungsänderung von der Genehmigungspflicht auszunehmen“, betont Rukwied in seinem Schreiben.

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Datenhoheit der Landwirte sicherstellen

(DBV) -

DBV und sechs weitere Verbände einigen sich auf eine Branchenempfehlung

Digitalisierung, Datenintegration und Big Data eröffnen auch für die Landwirtschaft neue Chancen und Möglichkeiten, werfen aber gleichzeitig einige grundsätzliche Fragen auf.  Angesichts der wachsenden Verbreitung dieser Technologien mehren sich bei Land- und Forstwirten die Sorgen über Datensicherheit und zur Hoheit über die eigenen Daten. Um diesen Sorgen angemessen Rechnung zu tragen, haben sich die Verbände der Hersteller, Händler und Anwender von Landtechnik, initiiert vom Deutschen Bauernverband (DBV) auf eine gemeinsame Branchenempfehlung zur „Datenhoheit des Landwirts“ verständigt. Sie soll dem Landwirt im Umgang mit seinen Wirtschaftspartnern die Rechte an seinen Daten sichern und Transparenz über erfasste Daten, ihre Verarbeitung und Nutzung gewährleisten. Grundlage ist die gemeinsame Position, dass die auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen und Betrieben gewonnenen Daten grundsätzlich den Bewirtschaftern der Höfe gehören. Die unterzeichnenden Verbände wollen mit dieser Branchenempfehlung das Vertrauen in datenträchtige Geschäftsabschlüsse unter Landwirten und ihren Wirtschaftspartnern fördern. „Zu einem guten Geschäft gehört immer auch Vertrauen auf der Basis klarer Absprachen. Das ist gerade für den Umgang und die Nutzung von Daten besonders wichtig, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.

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Landwirtschaftliche Investitionen im Aufschwung?

(DBV) -

Agrarfinanztagung von DBV und Rentenbank am 18. April 2018 in Berlin

Die Perspektiven der deutschen Landwirtschaft stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Agrarfinanztagung, die gemeinsam vom Deutschen Bauernverband (DBV) und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank am 18. April in Berlin ausgerichtet wird.  Die wirtschaftliche Stimmung in der Landwirtschaft hat sich nach einem positiven Jahr zuletzt wieder etwas abgekühlt. Trotzdem wollen die Landwirte laut dem Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar im ersten Halbjahr 2018 wieder mehr investieren. 

Die Entwicklung an den Kapitalmärkten spielt für das Investitionsgeschehen in der Landwirtschaft eine zentrale Rolle. Die mögliche Zinswende und ihre Auswirkungen auf die Agrarwirtschaft sind deshalb wichtige Themen der diesjährigen Agrarfinanztagung. In Zeiten dynamischer Märkte hat für die landwirtschaftlichen Betriebe das Risikomanagement enorm an Bedeutung gewonnen. Auf der Tagung werden deshalb am Beispiel des Milchmarktes neue Risikomanagementinstrumente vorgestellt, mit denen sich Preisrisiken abfedern lassen.

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Wildschweinbejagung verstärken – gegen Afrikanische Schweinepest vorgehen

(DJV, DBV) -

Jagdverband und Bauernverband rufen zur Anlage von Bejagungsschneisen im Mais auf

Gemeinsame Pressemitteilung von DJV und DBV

 
Landwirte sollten durch die Anlage von sogenannten Bejagungsschneisen im Mais eine erfolgreiche Bejagung von Schwarzwild durch die Jäger unterstützen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen daher gemeinsam die Landwirte dazu auf, bei der diesjährigen Maisaussaat Bejagungsschneisen anzulegen. Die Voraussetzungen für deren unbürokratische und praxistaugliche Anlage sind bereits im vergangenen Jahr von einigen Bundesländern genutzt worden. Mit den vorhandenen Nutzungscodes im gemeinsamen Agrarförderungsantrag wird die Anlage von Blühstreifen und Bejagungsschneisen erleichtert. Mit Nachdruck fordern die Verbände gleichzeitig die Regierungen aller Bundesländer auf, den vorhandenen agrarpolitischen Spielraum für die Anlage von Bejagungsschneisen zu nutzen und die sogenannten Mischcodes für Bejagungsschneisen auch tatsächlich zur Antragstellung 2018 anzubieten. Bejagungsschneisen müssten zudem künftig in allen Feldkulturen unbürokratisch möglich sein. „Länder, Jäger und Landwirte müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag zur Schwarzwildbejagung im Sinne der Reduzierung der Risiken eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest leisten“, betonten die beiden Verbände. 
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DBV-Generalsekretär: Bio muss regionaler werden

(DBV) -

„Auch Bio muss regionaler werden“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, zur Eröffnung der Bio-Fach 2018 und fordert die Bio-Branche auf, dem Wunsch der Verbraucher nach regionalen Lebensmitteln Rechnung zu tragen und die hohen Importanteile bei typisch einheimischen Produkten wie Getreide, Fleisch und Milch zurückzufahren.

Dadurch könnte umstellungsinteressierten Landwirten eine nachhaltig sichere Perspektive im Öko-Landbau geboten werden. Die Absatzperspektiven für mehr Öko-Rohware sind derzeit vor allem im Ackerbau gut. Nach dem DBV-Konjunkturbarometer interessieren sich rund 15% der Betriebe für eine Umstellung. Die pflanzliche Erzeugung stellt im Ökolandbau rund 50% der Erlöse, nach AMI-Angaben alleine 26% aus der Obst-, Gemüse- und Kartoffelerzeugung.

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Zukunftsweisende Technologien im Ökolandbau – DBV-Perspektivforum auf der Biofach 2018

(DBV) -

Auch in diesem Jahr befasst sich das Perspektivforum des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf der Biofach in Nürnberg mit neuen Technologien im Bereich Ökolandbau. Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis zeigen exemplarisch, was mit Digitalisierung und Robotertechnik in der Öko-Pflanzenzüchtung und im alternativen Pflanzenschutz möglich ist. Der DBV-Öko-Beauftragte, Heinrich Graf von Bassewitz, erwartet, dass bei verstärkter Forschungsförderung im Öko-Bereich zukünftig auch Verfahren und Anbaumethoden entwickelt werden, die der gesamten Landwirtschaft dienen könnten. Er regt daher an, das enorme Praxiswissen der mittlerweile 27.000 Öko-Betriebe stärker zu systematisieren und dadurch für alle Landwirte verfügbar zu machen.

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Fruit Logistica 2018 eröffnet

(DBV) -

Obst- und Gemüsewelt trifft sich in Berlin

Am 7. Februar 2018 öffnet die Fruit Logistica 2018 auf dem Berliner Messegelände. Drei Tage ist die Messe der Treffpunkt der Obst- und Gemüsewelt. Die Fruit Logistica ist die bedeutendste Handels- und Logistikmesse für Obst und Gemüse weltweit. Die deutschen Erzeugerorganisationen für Obst und Gemüse sind in der Deutschlandhalle (Halle 20) auf dem Gemeinschaftsstand unter dem Dach der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen vertreten und geben einen breiten Überblick über das deutsche Angebot von frischem Obst und Gemüse.  

Für den Bundesausschuss Obst und Gemüse beim Deutschen Bauernverband sind auf der Handelsmesse, neben der Qualitätssicherung und dem vielfältigen Angebot an Obst und Gemüse, auch Themen wie der Klimawandel und ein erforderliches verbessertes Risikomanagement wichtig. Außerdem spielen die Herausforderungen im Anbau und in der Produktionssteuerung, sowie die Rahmenbedingungen für die Agrarpolitik nach 2020 und die Digitalisierung eine wichtige Rolle.

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Bauernpräsident Rukwied: Zuständigkeit für den ländlichen Raum schärfen

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Aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes ist die Koalitionsvereinbarung zwischen CDU, CSU und SPD eine „Arbeitsgrundlage“ für die neue Bundesregierung. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, ist zuversichtlich: „Wir hoffen, dass diese Koalition jetzt auch tatsächlich zustande kommt. Denn mit Blick auf die anstehenden Entscheidungen in Brüssel brauchen wir dringend eine stabile und handlungsfähige Regierung.“

Positiv bewertet der Deutsche Bauernverband das grundsätzliche Bekenntnis, dem Ausbau der Digitalisierung und dem ländlichen Raum mehr Gewicht zu geben und diesen attraktiver zu gestalten. „Es ist gut, dass die Koalitionäre diese Themen aufgegriffen haben. Jetzt kommt es aber darauf an, das auch mit Leben zu füllen“, so Rukwied.

Ob der Innen- und Heimatminister oder die zukünftige Landwirtschaftsministerin für die Anliegen des ländlichen Raums zuständig sein wird, ist bislang nicht erkennbar. Daher fordert der Bauernpräsident: „Es muss eindeutig klar sein, wer federführend für den ländlichen Raum die Verantwortung trägt.“

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„Schnelles Internet für landwirtschaftliche Standorte unverzichtbar“

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Hoffmann fordert beim Breitbandausbau Vorrang für ländliche Räume

„Landwirte sind Unternehmer, die sich Ziele setzen und das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen müssen. Doch ist es für Landwirte eine besondere Herausforderung, diese Devise erfolgreichen Unternehmertums umzusetzen, denn sie sind an ihrem Standort auf Gedeih und Verderb gebunden.“ Dies erklärte Peter Hoffmann, Mitglied im Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Vorsitzender des DBV-Fachausschusses „Agrarstruktur- und Regionalpolitik“ und Präsident des Bauernverbandes Saar, auf einer BMEL-Veranstaltung zur Zukunft ländlicher Unternehmensstandorte am Rande der Internationalen Grünen Woche.

Der aktuell mit Abstand wichtigste Standortnachteil für Unternehmer in der Landwirtschaft wie auch in den ländlichen Räumen sei die vielfach unzureichende Internet-Infrastruktur. Ohne leistungsfähiges Internet seien Innovationen aus Digitalisierungsfortschritten nur bedingt möglich. „Wir können mit diesen digitalen Innovationen produktiver werden, ressourcenschonender wirtschaften und noch mehr für das Tierwohl tun. Auch schaffen wir damit mehr Transparenz für den Verbraucher. Wie bei Straßen, Wasser- und Stromversorgung oder Abwasserentsorgung brauchen wir flächendeckend endlich leistungsfähiges Internet“, unterstrich Hoffmann. Die neue Bundesregierung müsse eine Internet-Politik nach dem Prinzip „Rural Areas First“ oder „Vorrang für Ländliche Räume“ umsetzten.

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„Förderung und Verwaltung von Naturschutzmaßnahmen müssen flexibler werden“

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„Lebendige Agrarlandschaften“ beim BMEL-Zukunftsforum der Internationalen Grünen Woche

„Wir Landwirte nehmen die Ansprüche der Gesellschaft an die Landwirtschaft im Bereich Naturschutz und Biodiversität sehr ernst. Häufig bremsen komplizierte gesetzliche Auflagen und Rahmenbedingungen unser Engagement bzw. werden Ökologie und Ökonomie nicht in Einklang gebracht.“ Dies erklärte Landwirt Bernhard Heermann auf dem 11. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, sah sich durch diese geschilderten praktischen Erfahrungen in den politischen Forderungen des Bauernverbandes nach einfacheren und flexibleren gesetzlichen Regelungen bestätigt. Landwirt Heermann setzt auf seinem Betrieb im Münsterland eine Reihe von Naturschutzmaßnahmen im Projekt „Energiepflanzenanbau und Biodiversität – Landwirte ackern zur Förderung der Biodiversität im Münsterland“ um, welches zum Verbundprojekt „Lebendige Agrarlandschaften“ gehört. Dieses und weitere Projekte zeigten eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, stellte Hartelt fest. Zu der Diskussion über die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in Agrarlandschaften auf dem Zukunftsforum hatte das vom DBV koordinierte Verbundprojekt „Lebendige Agrarlandschaften“ gemeinsam mit der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, dem Bundesamt für Naturschutz, der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege eingeladen.

In der Diskussion zwischen dem Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Dr. Hermann Onko Aeikens, der Staatssekretärin des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums, Dr. Carolin Schilde, Professor Dr. Karl-Heinz Erdmann vom Bundesamt für Naturschutz, dem DBV-Umweltbeauftragten Eberhard Hartelt und Landwirt Bernhard Heermann bestand Einigkeit darüber, die Vorschläge der EU-Kommission für eine neue EU-Agrarpolitik nach 2020 als Chance aufzugreifen. Naturschutzmaßnahmen sollten noch besser an die regionalen und standörtlichen Bedingungen angepasst und praxistauglicher ausgestaltet werden.

Für den Erfolg des Naturschutzes in den Agrarlandschaften von grundlegender Bedeutung seien die enge Einbindung der landwirtschaftlichen Betriebe, der Dialog mit dem Naturschutz und eine gezielte Beratung. In der Podiumsdiskussion wurde deutlich der Wunsch geäußert, bei der Effektivität von Maßnahmen zum Schutz von Feldvögeln in der Agrarlandschaft unter anderem auch den Einfluss von Beutegreifern wie Fuchs und Waschbär zu überprüfen und zu berücksichtigen.

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Rukwied und Schmal: Milchbranche muss sich weiterentwickeln

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Milchforum des DBV auf der Internationalen Grünen Woche 

„Die Herausforderung der Milchbranche ist es, die Wettbewerbsfähigkeit in zunehmend globalen Milchmärkten zu stärken. Die Molkereien sind gefordert, verstärkt attraktive Absatzmärkte zu erschließen, um damit zusätzliche Wertschöpfungspotentiale zu generieren. Darüber hinaus ist die Entwicklung neuer innovativer Produkte erforderlich. Zudem sollten Molkereien und Milcherzeuger gemeinsam Vermarkungsstrukturen weiterentwickeln und Lieferbeziehungen marktgerechter gestalten.“ Dies betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem Milchforum des DBV auf der Internationalen Grünen Woche. Im liberalisierten Milchmarkt seien stark schwankende Preise stete Realität. EU und Bund müssen deshalb die bestehenden Leitplanken für den Milchmarkt wie Direktzahlungen, Private Lagerhaltung und Intervention beibehalten sowie steuerliche Anreize zur Risikovorsorge ausbauen, erklärte Rukwied.

„Die vorhandenen Instrumente wie Warenterminbörsen zur Absicherung der Erzeugerpreise müssen endlich weiterentwickelt und umgesetzt werden“, erklärte Milchbauernpräsident Karsten Schmal. Die angekündigten Pilotprojekte der Molkereien Hochwald und DMK im Jahr 2018 zur Etablierung von Festpreismodellen seien vielversprechend und gingen in die richtige Richtung. Auch andere Molkereien haben Festpreismodelle angekündigt. „Damit folgen diese Molkereien den internationalen Konkurrenten, doch noch ist die Entwicklung der gesamten Branche zu zögerlich“, kritisierte Schmal. Auch die Milchbauern selbst seien gefordert. Die moderne Milchviehhaltung rücke zunehmend in das Interesse der Öffentlichkeit und werde kritisch hinterfragt. „Als Milchbranche machen wir den laufenden Fortschritt und die erzielten Erfolge durch eine offensivere Öffentlichkeitsarbeit sichtbar“, appellierte Schmal. Die Milchbauern entwickelten ihre Betriebe beim Tierwohl und bei den Parametern der Nachhaltigkeit weiter. Damit sei die Praxis weiter, als politische und öffentliche Diskussionen über gesetzliche Standards vermitteln würden.

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