Neue Landwirtschaftsmeister erhalten nach bestandener Prüfung ihre Meisterbriefe – Zwei Jahre Fortbildung und Arbeit liegen hinter ihnen

(LWK, Ast. Stade) -

Agathenburg. 15 neue Meister der Landwirtschaft haben jetzt während der traditionellen Meisterfeier im Pferdestall des Schlosses Agathenburg ihre begehrten Zertifikate erhalten.

„Zwei Jahre intensive Fortbildung und gemeinsames Lernen liegen hinter euch“, stellte Klaus Meyer, Leiter der Stader Außenstelle der Landwirtschaftskammer Niedersachsen heraus. Er hält eine umfassende Ausbildung für die Basis einer erfolgreichen Betriebsentwicklung. Dies gelte besonders in Zeiten mit schwierigen Rahmenbedingungen.

Den frisch gebackenen Meistern gratulierte Kreislandwirt Johann Knabbe nun in Agathenburg zur bestandenen Prüfung. Er stellte dabei die Notwendigkeit von berufsständischer Interessenvertretung klar. „Es genügt nicht, Gutes zu tun, wir müssen dies auch öffentlich machen.“ Die LandFrauen-Kreisverbandsvorsitzende Dörthe Neumann übergab dann die Zertifikate. 

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„Wenn der Prüfer kommt“

(Karen Wohlers) -

hieß es am 21. Steuertag der Landwirtschaftlichen Buchstelle, Landvolk Niedersachsen, Kreisbauernverband Stade e.V

Nach den einleitenden Worten „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“ vom Kreislandwirt Johann H. Knabbe, involvierten uns die Steuerberater Jan Bümmerstede und Mathias Stelling in die Wirtschaftsergebnisse des vergangenen Jahres und in die Neuigkeiten des Steuerrechtes.  > mehr

Aktuell : Sperrfristvorverlegung auf Grünland

(KBV.Stade e.V.) -   > mehr

Informationen zu ASP - Wichtige Hinweise für Landwirte und Jäger im Downloadbereich

(KBV.Stade e.V.) -

Stand der Funde und Ausbrüche von ASP vom 2.1.2018

Bitte beachten Sie die Verhaltensmaßnahmen des FLI im Downloadbereich !

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Weihnachtsgrüße aus dem Stall

(Wohlers) -    > mehr

Notfallsituation bei der Güllelagerung Informationen und Hilfe

(KBV Stade) -

 

Notfallsituation bei der Lagerung von Gülle, Jauche u.a

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Wir freuen uns über Ihr Verständnis und sagen DANKE

(Karen Wohlers) -    > mehr

Der Bauernverband Malchin aus Mecklenburg-Vorpommern im Austausch mit den Berufskollegen der Stader Landwirtschaft

(Wohlers) -

Der Bauernverband Malchin aus Mecklenburg-Vorpommern tauschte sich in geselliger Runde mit dem Kreisbauernverband Stade aus. Am nächsten Tag wurde Jens Hardekopf vom Beratungsring Drochtersen interviewt. Professionelle Informationen über die Grenzen hinaus! 

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Hauptversammlung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg

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   Neue Landwirtschaftsministerin verspricht ehrlichen Dialog mit den

   Landwirtsfamilien !

Die Stader Kammermitglieder  Adelheid Balthasar, Claus Schmoldt, Ulrich Bichterkirch, Werner Spreckels, Gustav Worthmann und Johann  Knabbe nahmen an der zweitägigen Kammerversammlung teil.

  

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Transparenz schaffen "von der Ladentheke bis zum Erzeuger" bringt die interessierten Kinder auf Entdeckungsreise:

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Tiere und Technik auf unseren Betrieben,
Landwirtschaft im Kindergarten
und das tolle Ergebnis unserer Kitas, die Ausstellung im November, im Foyer des Elbeklinikums Stade.

Ich stand Rede und Antwort für dieses positive Projekt.
Liebe Kitas, schön, dass Ihr dabei ward!

Im nächsten Jahr entdecken wir die Technik auf unseren Betrieben, vielleicht haben weitere Kitas Lust teilzunehmen.

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In die Ställe - fertig los! Buxtehuder Kita auf dem Milchvielhbetrieb von Familie Lühmann in Ahrensmoor

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Buxtehuder Kita besuchte mit 45 Kindern und 6 Erzieherinnen und Erziehern sowie dem Praktikanten den Milchviehbetrieb von Familie Lühmann in Ahrensmoor.

André Grothe / FDP sorgte für die guten Kontakte sowie den Transfer und das Bauernhoferlebnis erfuhren alle Gäste auf dem Milchviehbetrieb von Familie Lühmann. Viel Information wurde an den vier Stationen vermittelt. 

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Auf der gut besuchten ersten Landvolk-Info-Versammlung in Sauensieck am 21.11. wurde neben den Fachinformationen zu Landwirtschaft , Steuerrecht, Infrastruktur- und Naturschutzvorhaben und Dienstleistungsangeboten über viele Fragen diskutiert.

Durch kurzgefasste Vorträge wurde notwendige Zeit für Fragen und Diskussionen intensiv genutzt. Besonders interessant war die Anregungen eines Berufskollegen, mit eigenen Beispielen Mitbürgern unserer Wirtschaftsbedingungen im Vergleich zum eigenen Hausgarten beispielhaft darzustellen.

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Oliver Schewe für die beste Meisterarbeit ausgezeichnet

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Der Oldendorfer Landwirtschaftsmeister Oliver Schewe wurde vergangene Woche

beim deutschlandweiten Wettbewerb Meister und Macher der top agrar für die beste

Meisterarbeit ausgezeichnet. Oliver hat die Meisterprüfung im Sommer 2016 an der

Außenstelle Stade der Landwirtschaftskammer Niedersachsen bestanden.

Wir gratulieren herzlich!

 

Zum Artikel in der top agrar kommen Sie mit diesem Link:

Top Agrar Artikel 

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SüdLink ein „Dorn im Auge“ für die Landwirtschaft

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Der Spitzenkandidat der FDP Stefan Birkner besuchte den Obstbaubetrieb von Ernst Eckhoff in Steinkirchen, Kreis Stade und nahm den Verlauf und die Auswirkungen der Stromautobahn in Hatzte, Zeven wahr.

 

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Große Politik auf unseren landwirtschaftlichen Betrieben

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Oliver Kellmer SPD, machte sich kundig auf dem Milchviehbetrieb des stellvertretenden Vorsitzenden Jan Plath im Bützflethermoor.

DüngeVo, Arbeitszeiten, Mindestlohn und der Pflanzenschutz wurden detailliert diskutiert.

Die Vereinfachung und Entbürokratisierung der Agrarpolitik ist so wichtig wie noch nie. 

Auf dem Betriebsrundgang ging es nicht nur um das Tierwohl, auch die Autobahn A26 und die SüdLink kamen aufgrund der Problematik mit den Ausgleichsflächen zur Sprache. 

Nur wer sich vor Ort informiert, kann mit einem klaren Sachverstand Entscheidungen treffen.

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Landwirtschaft bringt Politik ins Wohnzimmer und in den Stall.

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André Grote FDP und seine Parteikolleginnen und Kollegen informierten sich bei dem Landwirtsmeister Christoph Vollmer, Grundoldendorf über relevante landwirtschaftliche Themen. Nicht viel schnacken. Anpacken, so der Ausruf der FDP.

Kreislandwirt Johann Knabbe berichtete über die Statistik, die Auflagen und Dokumentationen, den Strukturwandel in der Landwirtschaft und damit verbunden die Situationen auf den bäuerlichen Familienbetrieben. Christoph Vollmer setzte diese Themen in die Praxis um.

Einblicke gab es in das Reich der Schweinehaltung.

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Auf geht´s in die zweite Runde mit der Initiative Tierwohl

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Hof Rathjens - Transparent und offen von der Ferkelerzeugung bis zum Mastschwein

Die Vertreter der Landwirtschaftskammer Niedersachsen, Außenstelle Stade, die Beratungsringleiter/innen der Landberatung und der AGRUM Agrar- und Umweltberatung Niederelbe und das Landvolk Stade informierten sich bei Sonja und Oliver Schewe über ihre Erfahrungen der ersten Jahre „Initiative Tierwohl“. Wir bekamen Einblicke in die top geführten Ställe. 

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Kirche trifft Landwirtschaft

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Vertreter der Kirche, der Landvolkverbände im Elbe-Weserdreieck und der Kreislandfrauen trafen sich in Osterholz-Scharmbeck - aktive Landwirte berichteten über das Naturschutzgebiet, die wirtschaftsweise der Hammeniederung und des Teufelsmoores. Vor nur zehn Jahren haben die ansässigen Landwirte die Moore noch gehegt und gepflegt, es gab Wildvögel wie den Kiebitz, der auf gemähten Wiesen und dem Acker seine Brut legte. Die Nahrung der Kiebitze sind Insekten, Schnecken, Spinnen und Regenwürmer. Heute sieht man wild wachsende Gräser, Birken und nasse Lebensräume. Die fruchtbaren Wiesen sind Vergangenheit!

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Appell an die zukünftige Bundesregierung: Digitalisierung der ländlichen Räume vorantreiben!

(DBV) -

Gemeinsamer Aufruf von Landjugend, Landfrauen und Landwirten

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft muss die ländlichen Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume voll mit einschließen. Grundvoraussetzung dafür ist die flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigen digitalen Infrastrukturen. Die Gewährleistung gleichwertiger Wirtschafts- und Lebensverhältnisse in Stadt und Land erfordert mehr denn je eine flächendeckend auf Glasfaser und 5G setzende Infrastrukturpolitik und eine bundesweit gesetzliche Verankerung des Grundsatzes der Netzneutralität. Nur so lassen sich eine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Teilhabe der Menschen in ländlichen Räumen sicherstellen und die großen digitalen Potentiale der ländlichen Räume voll nutzen.

Für die Menschen in den ländlichen Räumen stehen digitale Anwendungspotentiale bei unternehmerischen Aktivitäten, bei der Arbeit, in der Familie, in der Gesundheitsversorgung, bei ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement, der Jugendarbeit und Bildung sowie dem Tourismus und der Mobilität im Vordergrund. Darüber hinaus eröffnet Digitalisierung neue Perspektiven in Sachen politischer Partizipation und Bildung.

Leben und arbeiten in ländlichen Räumen bedeutet für die Land- und Forstwirtschaft immer mehr, die vielfältigen Fortschritte der Digitalisierung im Pflanzenbau und in der Nutztierhaltung für mehr Ressourceneffizienz und mehr Tierwohl nutzen zu können. Digitalisierungsfortschritte führen in Handwerk und Gewerbe zu neuen Produktions- und Vermarktungsformen und erschließen mit neuen Geschäftsmodellen zusätzliche Wertschöpfung.

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Rukwied: „Deutschland droht Abstieg aus Champions League in die Kreisliga“

(DBV) -

Campaigning mit Wissenschaftskritik gefährdet Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit

„Die Bauernfamilien stellen sich ihrer Verantwortung für Nachhaltigkeit, für einen sorgfältigen und effizienten Umgang mit den natürlichen Ressourcen, für den Schutz von Nutztieren, für Natur und Umwelt sowie für gute Arbeits- und Lebensbedingungen ihrer Mitarbeiter und für die Anliegen der Verbraucher. Die zunehmenden Angstkampagnen gegen wissenschaftliche Beurteilungen über die moderne Landwirtschaft und die Leistungen der Bauernfamilien werden dazu führen, dass Deutschland von der Champions League in die Kreisklasse C absteigen wird.“ Das erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, bei der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche 2018 in Berlin. 

Als Beleg für diese Verantwortung nannte der Bauernpräsident exemplarisch die jüngst vorgestellte DBV-Klimastrategie mit ambitionierten Zielen zum Klimaschutz. „Die Aufgabe der Ernährungssicherung lässt nicht zu, dass die Landwirtschaft genauso behandelt wird wie andere Branchen. Sie ist aber vor allem gleichzeitig Teil der Lösung, wenn es um Erneuerbare Energien, Dekarbonisierung und CO2-Bindung geht. Bei unserer Klimastrategie geht es uns um praktikable und machbare Maßnahmen. Das ist ein nachhaltigerer Weg als die Festlegung unrealistischer Ziele, die kurz vor der geplanten Erreichung zurückgenommen werden müssen“, betonte Rukwied. Auch in der Tierhaltung stellen sich die Landwirte ihrer Verantwortung. „Die Initiative Tierwohl bezieht mittlerweile ein Viertel der in Deutschland gemästeten Schweine und etwa die Hälfte des Mastgeflügels ein. Gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel haben wir eine flächendeckende Präsenz in der Theke realisiert. So weit ist noch kein Programm gekommen. Trotzdem werden wir die Initiative weiterentwickeln, denn hier gilt: Der Weg ist das Ziel“, erklärte Rukwied.

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Probleme werden mit zu wenig Pflanzenschutzmitteln verstärkt

(DBV, IvA) -

Diskussionen über die Zukunft des Pflanzenschutzes in Brüssel

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbands e. V. (DBV) und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA)


 

„Den Landwirten müssen wegen der drohenden Gefahr von Resistenzen auch zukünftig ausreichend biologische und chemische Pflanzenschutzmittel mit unterschiedlichen Wirkungsansätzen zur Verfügung stehen.“ Dies betonten die Präsidenten des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, und des Industrieverbands Agrar (IVA), Dr. Helmut Schramm, auf einer Veranstaltung mit Europaabgeordneten in dieser Woche in Brüssel. „Die Bauern beschränken den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß, doch müssen sie unter mehreren Wirkstoffen auswählen können, um zielgerichtet Krankheiten und Schädlinge bekämpfen zu können. Die Pflanzenschutzmittel sind von den Zulassungsbehörden daraufhin geprüft worden, dass sie bei sachgemäßer Anwendung keine gesundheitlichen Folgen und nachhaltige Schäden in der Natur erzeugen“, stellte Bauernpräsident Rukwied fest.

Schramm bekräftigte zudem, dass sich die Industrie zu der Aufgabe bekenne, eine breite Palette an Pflanzenschutzmitteln bereitzustellen. „Um aber in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte zu investieren, braucht die Industrie einen langfristig verlässlichen Rahmen. Was heute beschlossen wird, muss auch morgen noch gelten. Die Entwicklung eines neuen Wirkstoffs dauert heute im Durchschnitt zwölf Jahre – eine Substanz, die wir morgen in einem Labor erstmals herstellen, kommt erst 2030 auf den Markt“, so Schramm.

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Fortschritte in der umweltgerechten Ausbringung von Gülle, Gärresten und Mist

(DBV) -

Nährstoffe besser genutzt und Emissionen gemindert

Gülle, Gärreste aus Biogasanlagen und Mist sind wertvolle Dünger mit wichtigen Nährstoffen für die Pflanzen. Der Boden wird zudem mit organischen Substanzen zum Aufbau von hochwertigem Humus und Bodenfruchtbarkeit versorgt; Bodenleben wird gefördert. Dies sind für den Deutschen Bauernverband (DBV) wichtige Elemente von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Der DBV verweist auf aktuelle Daten aus der letzten Agrarstrukturerhebung. Demnach wurden 2015 in Deutschland rund 208 Millionen Kubikmeter Gülle als Dünger ausgebracht, 17 Millionen Kubikmeter mehr als 2010. Je mehr Stickstoff zur Deckung des Bedarfs der landwirtschaftlichen Kulturen aus Gülle oder Mist genutzt werden kann, umso weniger sind Landwirte auf den Zukauf von energieintensiv hergestelltem Mineraldüngern angewiesen. Im Vergleich zu 2010 hat sich auch der Anteil von Gärresten aus Biogasanlagen von 17 auf 31 Prozent fast verdoppelt. Auch dies bedeutet weniger Geruchsbelästigung, mehr Ressourceneffizienz und weniger Klimagase.

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Beschleunigter Netzausbau erfordert breitere Akzeptanz

(DBV) -

DBV: Wiederkehrende Akzeptanzzahlungen können Netzregulierungskosten reduzieren

Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert die Politik erneut auf, die Anliegen der Grundeigentümer sowie der Land- und Forstwirte beim Netzausbau zu berücksichtigen. Für die dauerhafte Bereitstellung ihrer Flächen sollten den Eigentümern zusätzlich zu den lediglich einmaligen Dienstbarkeitsentschädigungen wiederkehrende Zahlungen eingeräumt werden, um die Akzeptanz bei den unmittelbar Betroffenen zu erhöhen und vor allem eine Beschleunigung des Netzausbaus zu erreichen, so die Forderung des DBV.

Die jüngsten Äußerungen des Übertragungsnetzbetreibers TenneT und der Bundesnetzagentur unterstreichen nach Ansicht des DBV die Dringlichkeit eines schnellen und konsequenten Netzausbaus. So musste allein TenneT als einer der vier großen Netzbetreiber 2017 wegen unzureichender Leitungskapazitäten fast eine Milliarde Euro für sogenannte Noteingriffe ins Netz zahlen.

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Agrarmärkte zum Jahreswechsel 2017/18 teilweise unter Druck

(DBV) -

Volatile Märkte machen verstärkte Absicherung über Terminmärkte und Vorverträge nötig

Nach einer Erholungsphase seit 2016 stehen die Erzeugerpreise in wichtigen Agrarmärkten zur Jahreswende 2017/18 tendenziell wieder unter Druck, vor allem bei Milch, Schweinen und auch Weizen. Entwicklungen und Prognosen wichtiger Märkte zur Jahreswende im Einzelnen: 

Getreide

Weizenexporte aus der EU verlaufen bisher ungewohnt schleppend, was den hiesigen Getreidemarkt unter Druck setzt. Die starke Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion, allen voran aus Russland, erschwert den Export aus der EU. So wurden seit Juli 2017 lediglich 9 Millionen Tonnen Weizen aus der EU-28 exportiert – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Höhe von 25 Prozent. Russland hat 2017 eine Rekordweizenernte in Höhe von 83 Millionen Tonnen eingefahren (gegenüber 2016 ein Plus von 14 Prozent, gegenüber 2015 ein Plus von 35 Prozent).

Zur Jahreswende liegt der Brotweizenpreis in Deutschland mit knapp 150 Euro pro Tonne auf Vorjahresniveau. Die Futtergetreidepreise verzeichnen dagegen aufgrund der regen Nachfrage der Mischfutterindustrie mit 148 Euro pro Tonne Futterweizen (Vergleich zu Dezember 2016: 145 Euro pro Tonne) und rund 140 Euro pro Tonne Futtergerste (Dezember 2016: 130 Euro pro Tonne) ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung der Getreidepreise in 2018 dürfte maßgeblich davon abhängen, wie sich die Exportnachfrage entwickelt und inwieweit diese aus Deutschland bedient werden kann. Für den Getreideexport aus Deutschland und anderen EU-Ländern wird entscheidend sein, wie lange Russland als aktuell weltweit wichtigster Exporteur den Markt versorgt, wie sich die Wechselkurse und damit die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Ware entwickeln und ob sowohl die Hektolitergewichte als auch die Proteingehalte die hohen Qualitätsanforderungen für Exportware erfüllen.

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Rechtliche Änderungen zum 1. Januar 2018 in der Landwirtschaft

(DBV) -

DBV: Beiträge zur Landwirtschaftlichen Sozialversicherung steigen

Zum Jahreswechsel treten eine Reihe von Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft in Kraft. Auf folgende wichtige Punkte weist der Deutsche Bauernverband (DBV) hin:  

Landwirtschaftliche Sozialversicherung

Zum 1. Januar 2018 steigen die Beiträge zur Alterssicherung der Landwirte (AdL). Die Beiträge betragen dann in den alten Bundesländern 246 Euro/Monat (Vorjahr: 241 Euro) und in den neuen Bundesländern 219 Euro/Monat (Vorjahr: 216 Euro). Sie steigen somit um 2,1 Prozent (West) bzw. 1,4 Prozent (Ost). Der Beitrag zur AdL ist an die Entwicklung in der gesetzlichen Rentenversicherung gebunden. Aufgrund der deutlichen Erhöhung des vorausgeschätzten Durchschnittsentgeltes steigt der Beitrag in der AdL trotz des sinkenden Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung. Dieser Beitragssatz beträgt im Jahr 2018 18,6 Prozent (Vorjahr: 18,7 Prozent) vom Bruttolohn.

Der Beitrag aktiver Landwirte zur Landwirtschaftlichen Krankenversicherung (LKV) steigt ebenfalls in allen Beitragsklassen um ca. 16 Euro/Monat. Auch für freiwillig in der LKV versicherte Mitglieder steigt der Beitrag um diesen Eurobetrag. Die vollständigen Beitragstabellen können auf der Internetseite der SVLFG eingesehen werden. (www.svlfg.de/50-vmb/vmb06/vmb0601/vmb060108/index.html)

Der Beitrag zur Landwirtschaftlichen Pflegekasse wird gleichfalls steigen. Für Landwirte und ihre mitarbeitenden Familienangehörigen wird der Beitrag zur Pflegeversicherung in Form eines Zuschlags zum Beitrag zur Krankenversicherung erhoben. Dieser errechnet sich aus dem Verhältnis von Beitragssatz zur allgemeinen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung. Bei sinkendem Gesamt-Beitragssatz zur GKV (2018: 15,6 Prozent; 2017: 15,7 Prozent) und konstantem Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung im Jahr 2018 (2,55 Prozent), steigt der prozentuale Zuschlag zum LKV-Beitrag gegenüber dem Jahr 2017.

Der Zuschlag beträgt im Jahr 2018 16,3 Prozent (Vorjahr: 16,2 Prozent). Für kinderlose Mitglieder ab dem 23. Lebensjahr beträgt der Zuschlag 17,9 Prozent (Vorjahr: 17,79 Prozent). Die konkrete Höhe des Zuschlags ist ebenfalls unter www.svlfg.de einsehbar.

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„Grüne Berufe“ werden von Jugendlichen geschätzt

(DBV) -

Ausbildungszahlen sind leicht angestiegen

Die „Grüne Berufe“ werden weiterhin von Jugendlichen für ihre Ausbildung geschätzt. Im laufenden Ausbildungsjahr 2017/2018 haben bundesweit insgesamt 13.700 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag in den „Grünen Berufen“ neu abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies trotz starker Konkurrenz um Ausbildungsplätze eine positive Veränderung von einem Prozent. 
 
Bis zum 30. September 2017 wurden in Westdeutschland 11.020 Neuverträge (+ 0,8 Prozent) abgeschlossen, in Ostdeutschland 2670 Neuverträge (+ 1,8 Prozent). Nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wirken sich die Konzepte zur Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie zur gezielten Ausrichtung der Berufsinformation für die landwirtschaftlichen Berufe durch die entsprechenden Organisationen und Verbände positiv auf die Entwicklung der Ausbildungszahlen aus. Auch die in den letzten Jahren ergriffenen Maßnahmen zur Qualitäts- und Attraktivitätssteigerung der Ausbildungsberufe im Agrarbereich sind Ursachen der positiven Entwicklung.
 
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Deutsche Milchwirtschaft im internationalen Wettbewerb

(DBV) -

9. Berliner Milchforum am 15./16. März 2018

Das als Branchentreff etablierte Berliner Milchforum findet am 15. und 16. März 2018 zum neunten Mal statt. Zum Thema „Deutsche Milch im internationalen Wettbewerb“ beschäftigt sich das Berliner Milchforum mit den Möglichkeiten, Chancen und Risiken der internationalen Markterschließung, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit.

Die letzte Krise am Milchmarkt hat gezeigt, wie eng die globalen Milchmärkte miteinander verwoben sind. Multi- und bilaterale Handelsabkommen, das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern sowie das Image deutscher Milchprodukte und auch die nationale Standardsetzung für Milchbauern und Verarbeiter bestimmen die Chancen der deutschen Milchwirtschaft auf dem Weltmarkt. 

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Management von Preisrisiken entscheidend für Zukunftsfähigkeit des Milchsektors

(DBV) -

Seminarreihe zur Nutzung von Warenterminbörsen durch Milcherzeuger und Molkereien

Gemeinsame Pressemitteilung vom Kieler Institut für Ernährungswirtschaft, dem Deutschen Bauernverband und dem Deutschen Raiffeisenverband
 

„Mit der fortschreitenden Liberalisierung des EU-Milchmarktes entfalten die Preisschwankungen des Weltmarktes auch in Deutschland voll ihre Wirkung. Dementsprechend gilt es, endlich Instrumente in die breite Umsetzung zu bringen, mit denen landwirtschaftliche Unternehmer praktikabel hohe Volatilitäten managen können.“ Dieses Fazit zog DBV-Milchpräsident Karsten Schmal bei einem Pressegespräch im Anschluss an die letzte Veranstaltung einer deutschlandweiten Seminarreihe, die von Oktober bis Dezember 2017 vom Kieler Institut für Ernährungswirtschaft (ife) in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) sowie dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV) angeboten wurde. „Warenterminbörsen sind neben den weiterhin notwendigen staatlichen Leitplanken ein wichtiges privatwirtschaftliches Instrument, mit dem der Umgang mit extremen Preisschwankungen erleichtert wird,“ so Schmal. „Dies gilt insbesondere für den Fall, dass sich der Staat noch weiter aus dem Milchmarkt zurückziehen sollte.“

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Weiterentwicklung in der Milchviehhaltung

(DBV) -

DBV zur Anbindehaltung von Milchkühen

Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht in der Milchviehhaltung einen langjährigen und stabilen Trend hin zu mehr Tierkomfort und zur Laufstallhaltung. Die betriebliche Zukunftsplanung und Weiterentwicklung der Betriebe gehe klar weg von der Anbindehaltung. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die jüngst vom DBV-Verbandsrat verabschiedet wurde. „Wir sprechen uns für eine Strategie der positiven Anreize zur Weiterentwicklung weg von der ganzjährigen Anbindehaltung und dementsprechend gegen Verbote oder Ausschlüsse aus“, fasst DBV-Milchpräsident Karsten Schmal die wesentlichen Positionen zusammen. 

„Mit dieser Erklärung wollen wir auf die Leistungen unserer Milchbauern in der Weiterentwicklung von Milchviehställen, aber auch auf die massiven strukturellen Brüche gerade unter den kleineren Familienbetrieben aufmerksam machen, die ein Verbot der Anbindehaltung auslösen würde. Die Diskussionen dazu auch von Seiten einiger politischer Akteure geben ernsthaften Anlass zur Sorge um die Existenz zahlreicher Milchviehbetriebe, vor allem im Süden Deutschlands“, führt Karsten Schmal weiter aus. „Dennoch sind unsere Milchbauern seit langem dabei, in einen verbesserten „Kuhkomfort“ zu investieren und sich Gedanken über eine betriebliche Zukunftsplanung weg von der ganzjährigen Anbindehaltung zu machen.“

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Notsituation in der Güllelagerung

(LWK) -

Aufgrund der anhaltenden Niederschläge der letzten Monate wird an einem Erlass in der Landesregierung gearbeitet der Notfälle in der Güllelagerung regeln soll. Der Link zum Artikel der LWK ist nach einem Klick auf mehr verfügbar.

Außerdem kann eine Ausnahmegenehmigung für die Ausbringung in der Sperrfrist für Düngemittel mit weniger als 2% TS beantragt werden. Mehr dazu im Link im Artikel.

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Erzeugergemeinschaften und Genossenschaften in künftiger EU-Agrarpolitik weiter stärken

(DBV) -

Gemeinsame Vermarktung von Milch verbessert Position der Landwirte

„Die Verlängerung des Milchpaketes über das Jahr 2020 hinaus schafft schon heute politische Verlässlichkeit für unsere Milcherzeugergemeinschaften. Wir begrüßen dieses wichtige Ergebnis der Überarbeitung der Gemeinsamen Marktorganisation.“ Diese Feststellung zur jüngst ausgehandelten Omnibus-Verordnung zur Überarbeitung der Gemeinsamen Agrarpolitik traf DBV-Milchpräsident Karsten Schmal bei der Sitzung des Beratungsausschusses für Milchpolitik der EU-Kommission. „Zur weiteren Verbesserung der Verhandlungsposition der Landwirte in der Lebensmittelkette ist jedoch die bestehende Größenbeschränkung für Erzeugergemeinschaften anzupassen und zwar zu erhöhen. Diese behindert sonst die weitere Entwicklung bereits erfolgreicher Zusammenschlüsse. Ferner wird sie dem weiterhin stattfindenden Größenwachstum etlicher Privatmolkereien nicht mehr gerecht, um auf Augenhöhe in Verhandlungen treten zu können,“ erklärte Schmal.
 
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„Landwirtschaft ist auf gutem Weg“

(DBV) -

Rukwied zeigt Fortschritte bei Ressourcenschutz und Tierwohl auf

„Nach den wirtschaftlichen Krisenjahren wird 2017 wieder investiert, vor allem in die Digitalisierung, den Umweltschutz und in bessere Haltungsbedingungen der Tiere.“ Dies stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich der Vorstellung des Situationsberichtes 2017/18 fest. Da in der Landwirtschaft Veränderungen langfristige Investitionen verlangten, benötigten die Landwirte stabile rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Die Digitalisierung sei in der Praxis längst angekommen, betonte der Bauernpräsident. In einer Umfrage bezeichneten sich zwei Drittel der Landwirte als kompetent in Fragen der digitalen Technik. „Die Vorteile der digitalen Datenvernetzung liegen im Ackerbau vor allem in verbesserter Bodenbearbeitung und Bestandsführung, einem präziseren und umweltgerechteren Einsatz bei Düngung und Pflanzenschutz. In der Tierhaltung geht es um die Weiterentwicklung der Haltungsbedingungen, mehr Tierwohl und Tiergesundheit bei reduziertem Arzneimittelaufwand. Mit Digitalisierung können Transparenz und Rückverfolgbarkeit leichter umgesetzt werden, so dass auch ein Nutzen für Verbraucher geschaffen wird“, unterstrich Rukwied. Das größte Problem für die Landwirte sei jedoch die häufig unzureichende oder fehlende Breitbandverfügbarkeit auf dem Land. Hier sei umgehendes Handeln der neuen Bundesregierung notwendig, sollen die ländlichen Räume nicht weiter abgehängt werden, forderte Rukwied. 

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Glyphosat-Zulassung: Minimallösung erhält die Unsicherheit

(DBV) -

Rukwied zur Entscheidung des EU-Berufungsausschusses

„Die heute erfolgte Verlängerung der Glyphosat-Zulassung ist ein überfälliger und folgerichtiger Schritt, den die unabhängige und fachlich-wissenschaftliche Risikobewertung vorgezeichnet hat. Insbesondere die Zustimmung Deutschlands hat nun klare Verhältnisse geschaffen und den geltenden rechtlichen Vorgaben für die Zulassung wieder Geltung verschafft. “ So kommentierte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), die heutige Entscheidung des EU-Berufungsausschusses, dem eine lange Historie von Vertagungen und ergebnislosen Abstimmungen vorausgegangen war. „Die Begrenzung der Zulassung auf 5 Jahre ist jedoch nur eine Minimallösung, die der Blockadehaltung anderer Ressorts geschuldet war. Damit werden die Diskussionen um diesen Wirkstoff lediglich aufgeschoben. Der zwingenden Notwendigkeit, die zukünftigen Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln auf wissenschaftliche Grundlagen und Risikobewertungen zu stellen, muss sich die Politik aber über den Fall Glyphosat hinaus stellen“, erklärte Rukwied. 

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EU-Kommission zur Ausrichtung der GAP

(DBV) -

DBV zur Mitteilung der EU-Kommission über die künftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik

„Die ersten Ideen der EU-Kommission zur Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sind eine geeignete Grundlage für die Diskussion über eine zukunftsorientierte Politik für Landwirtschaft und ländliche Räume. Eine flächendeckende Landwirtschaft in unternehmerischer Eigenverantwortung, ausgerichtet auf ökonomische, ökologische und soziale Ziele muss das Kernstück der GAP bleiben.“ So kommentiert Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Präsident des europäischen Bauernverbandes (COPA), die heute von der EU-Kommission veröffentlichte Mitteilung „The Future of Food and Farming“, mit der die Brüsseler Behörde nun Ziele und mögliche Wege für die GAP nach 2020 skizziert hat.

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Frühzeitige Weitergabe von Marktentwicklungen im Milchsektor erforderlich

() - DBV-Fachausschuss Milch erörterte Marktlage
(DBV) „Für uns Milchbauern hat sich die wirtschaftliche Situation im Vergleich zur vergangenen
Preiskrise deutlich entspannt. Die gestiegenen Preise für einige Milchprodukte finden sich
auch in höheren Erzeugerpreisen wieder. Eine längere Phase auf diesem Preisniveau ist für
einen Großteil der Milchviehbetriebe notwendig, um die hohen Verluste der Krisenjahre 2015
und 2016 ausgleichen zu können.“ Dieses Fazit zog der Milchbauernpräsident des Deutschen
Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, aus den Beratungen der Landesbauernverbände
im DBV-Fachausschuss Milch.

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„Eine Kapitulation vor der Wirklichkeit in unserem Land“

() - Weidetierhalter kritisieren Wolfstrategie des Bundesamtes für Naturschutz
(DBV) Sieben Verbände als Vertreter der Bauern, Weidetierhalter und Jagdrechtsinhaber haben
in einem gemeinsamen Brief an die Umweltminister der Bundesländer appelliert, auf der
in Potsdam stattfindenden Umweltministerkonferenz (16./17.11.2017) eine „tragfähige Strategie
zur Sicherung der Weidetierhaltung im Umgang mit dem Wolf zu entwickeln“. Die Umweltministerkonferenz
diskutiert über die Art und Weise des Umgangs mit dem Wolf in Deutschland
auf der Grundlage einer Ausarbeitung des Bundesamtes für Naturschutz.
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Kapitulation vor der Wirklichkeit

(DBV) -

Weidetierhalter kritisieren Wolfsstrategie des Bundesamtes für Naturschutz


Die vorab vom Bundesamt publizierten Handlungsempfehlungen zu den Themen „Weidetierhaltung und Wolf“ und “Wolfsverhalten“ kommen nach Ansicht der Weidetierhalter einer „Kapitulation vor der Wirklichkeit in unserem Land“ gleich. Die Kritik der sieben Verbände basiert darauf, dass das Bundesamt die Verantwortung für den Schutz der Weidetierhalter allein den Haltern auferlegt und die alleinige Strategie gegen Wolfrisse nur im Herdenschutz sieht.

Sieben Verbände als Vertreter der Bauern, Weidetierhalter und Jagdrechtsinhaber haben in einem gemeinsamen Brief an die Umweltminister der Bundesländer appelliert, auf der in Potsdam stattfindenden Umweltministerkonferenz (16./17.11.2017) eine „tragfähige Strategie zur Sicherung der Weidetierhaltung im Umgang mit dem Wolf zu entwickeln“. Die Umweltministerkonferenz diskutiert über die Art und Weise des Umgangs mit dem Wolf in Deutschland auf der Grundlage einer Ausarbeitung des Bundesamtes für Naturschutz. 

Die vorab vom Bundesamt publizierten Handlungsempfehlungen zu den Themen „Weidetierhaltung und Wolf“ und “Wolfsverhalten“ kommen nach Ansicht der Weidetierhalter einer „Kapitulation vor der Wirklichkeit in unserem Land“ gleich. Die Kritik der sieben Verbände basiert darauf, dass das Bundesamt die Verantwortung für den Schutz der Weidetierhalter allein den Haltern auferlegt und die alleinige Strategie gegen Wolfrisse nur im Herdenschutz sieht. 

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DBV und FNSEA für eine starke Gemeinsame Agrarpolitik in einem starken Europa!

(DBV) -

Joachim Rukwied (DBV) und Christiane Lambert (FNSEA) bekräftigten gemeinsames Engagement

In Paris sprachen der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, und die Präsidentin der FNSEA, Christiane Lambert, über die Zukunft Europas und die Modernisierung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Anlässlich einer vom deutschen Botschafter in Paris, Nikolaus Meyer-Landrut, am 16. November 2017 organisierten Debatte bekräftigten beide ihr gemeinsames Engagement für Europa.

Rukwied und Lambert forderten einen ehrgeizigen EU-Haushalt. Die Europäische Union sehe sich neuen Herausforderungen und Aufgaben gegenüber: Deshalb müsse die Deckelung des Finanzrahmens über den Schröder-Chirac-Kompromiss von 1 % des Bruttonationaleinkommens angehoben werden.
 

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Verbandsrat des Landvolkverbandes tagte in Garrel

() -  

Verbandsrat des Niedersächsischen Landvolkes behandelt aktuelle Themen !

Vor der Mitgliederversammlung im Dezember wurde am 23./24.11. auf der Kreisvorsitzendentagung in Garrel, auch Verbandsrat genannt, sowohl über die Neuwahl des Präsidiums als auch über den Haushalt des Landesverbandes diskutiert.  

Informell sehr wichtige Themen waren weiterhin u.a. der Vortrag von Dr. Thomas Patzelt zu „Afrikanischen Schweinepest – Risiko des Eintrages in Deutschland“ und die Herausforderungen und Lösungsansätze im Rahmen der neuen Düngeverordnung, vorgetragen durch Stefan Ortmann von der LWK Niedersachsen. In beiden Vorträgen wurde der Sachstand als auch die fachlichen Verhaltensnotwendigkeiten herausgestellt. Ausserden war der Niedersächsischen Koalitionsvertrag zur Landwirtschafts- und Umweltpolitik zwischen der SPD und CDU der neuen Landesregierung Gesprächsthema.

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Mit Biokraftstoffen die Emissionen an Treibhausgasen nachhaltig senken

(DBV) -  

Evaluationsbericht: 77 Prozent Emissionseinsparung in 2016

(DBV) Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) hat rechtzeitig zur UN-Kli-makonferenz in Bonn die Bedeutung der Biokraftstoffe für den Klimaschutz bilanziert. Dem-nach betrug die Einsparungen an Emissionen von Treibhausgasen durch alle in Deutschland in Verkehr gebrachten Biokraftstoffe im Jahr 2016 knapp 77 Prozent; gegenüber 2015 ein Plus von sieben Prozentpunkten.

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WHO warnt vor zu hohem Antibiotikaeinsatz in vielen Ländern

(DBV) -

Tierhaltung in Deutschland mit Minimierungsstrategie auf dem richtigen Weg

(DBV) Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht seine Minimierungsstrategie beim Antibio-tikaeinsatz in der Tierhaltung von der Weltgesundheitsorganisation WHO bestätigt. Die WHO hatte gestern vor einer zu häufigen und sorglosen Verwendung von Antibiotika im Human- und Tierbereich in vielen Ländern gewarnt.

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Effizienzsteigerung in der Landwirtschaft ist ein Schlüssel zum Klimaschutz

(DBV) - DBV-Umweltbeauftragter Hartelt auf UN-Klimakonferenz

(DBV) „Produktivitäts- und Effizienzsteigerung sind die ersten Schritte, um den Klimaschutz in der Landwirtschaft zu verbessern. Die deutsche Landwirtschaft hat hierbei einen erfolgver-sprechenden Weg eingeschlagen, ist vorangekommen und befindet sich im weltweiten Maß-stab in einer Spitzenposition beim Klimaschutz. Jetzt gilt es bei der Umsetzung des Pariser Klimaabkommens auch weltweit der Landwirtschaft zu einem Schub bei Produktivität und Ef-fizienz zu verhelfen und damit die Themen Klimaschutz und Ressourceneffizienz sowie die Beendigung des Hungers unter einen Hut zu bringen", erklärte auf der UN-Klimakonferenz in Bonn Eberhard Hartelt, Umweltbeauftragter des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Prä-sidiumsmitglied im DBV.
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