Öffentlichkeitsarbeit- wie entwickelt sich die Anforderung an die landwirtschaftliche Berufsvertretung?

(Eckhoff) -  Ein interessanter Abend alle Landfrauen und Landwirte!  > mehr

Wer pflügt die beste Furche?

(Wohlers) -

 

Azubis stellten ihr Können beim Kreisleistungspflügen unter Beweis. Mehr als 15 Kriterien wurden bewertet wie gerade, gleichmäßige und geschlossene Furchendämme und die Anschlussfurche musste passen. Eine besondere Herausforderung war es den Keil zu pflügen. 

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Entwurf zur Änderung der NSG-VO "Aueniederung und Nebenthäler"

(Jan Hauschildt) -

Liebe Mitglieder,

Der VO Entwurf enthält weitergehende Bewirtschaftungseinschränkungen für Grünlandflächen, neue Bewirtschaftungsvorgaben für Waldflächen sowie auch die Einbeziehung  von Ackerflächen mit Bewirtschaftungseinschränkungen.

Eine Stellungnahme der Betroffenen kommt großer Bedeutung zu. 
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Startklar - Landwirtschaft zum entern neuer Kinderwelten

(Wohlers) -

Pünktlich 8:45 Uhr der Bus rollt auf den Milchviehbetrieb von Reinhard und Tobias Lühmann in Ahrensmoor. Die zweite Klasse der Grundschule Harburger Straße durfte an vier Stationen Bauernhofluft schnuppern. Eingeladen war die Schule vom Landvolk Stade und der FDP, André Grothe, der den Bustransfer organisierte.

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Stürmische Zeiten! Kreislandwirt Johann Knabbe blickt auf der Kreisverbandsversammlung auf das vergangene Jahr zurück.

(Wohlers) -  

Wie wurde die Landwirtschaft „gemeistert“? Eine Bildergalerie stellte eindrucksvoll dar, wie durch dauerhafte Niederschläge es nicht zur Ernte, sondern zur „Bergung“ der Früchte kam, es ging um Frost an Obstbäumen und –sträuchern, Blühstreifen, Beikräutern  und Glyphosat.

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Norddeutsche Obstbautage 2018

(Eckhoff) -

Die Norddeutschen Obstbautage in Jork waren  auch für die Bürger der Region einen Besuch wert!  

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Die 90. Stader Studientage - ein Fortbildungsangebot für Lehrkräfte und Erzieher/innen in der Region

(Wohlers) -

 

 

Allerlei vom Huhn und Ei auf dem Geflügelhof Schönecke.

Henner Schönecke und seine Frau Ruth Staudenmayer führen das mittelständische Unternehmen mit rund 120 Mitarbeitern. Seit den 1960er Jahren sind Legehennen im Betrieb. 
Seit zwanzig Jahren leben hier Legehennen in Freilandhaltung.

Wir konnten die Hennen beim Scharren und Picken beobachten. Jeder Laut der Hühner hat seine Bedeutung. Wir starteten in der Sortierung, erlebten die Qualitätskontrolle und erfuhren Spannendes über das Huhn und das Ei. 
Heute werden in Deutschland pro Kopf/Jahr weit über 200 Schalen- und verarbeitete Eier und über 20 kg Geflügelfleisch verzehrt. Insgesamt gibt es in Deutschland ca. 45 Mio. Hennen. 

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Neue Landwirtschaftsmeister erhalten nach bestandener Prüfung ihre Meisterbriefe – Zwei Jahre Fortbildung und Arbeit liegen hinter ihnen

(LWK, Ast. Stade) -

Agathenburg. 15 neue Meister der Landwirtschaft haben jetzt während der traditionellen Meisterfeier im Pferdestall des Schlosses Agathenburg ihre begehrten Zertifikate erhalten.

„Zwei Jahre intensive Fortbildung und gemeinsames Lernen liegen hinter euch“, stellte Klaus Meyer, Leiter der Stader Außenstelle der Landwirtschaftskammer Niedersachsen heraus. Er hält eine umfassende Ausbildung für die Basis einer erfolgreichen Betriebsentwicklung. Dies gelte besonders in Zeiten mit schwierigen Rahmenbedingungen.

Den frisch gebackenen Meistern gratulierte Kreislandwirt Johann Knabbe nun in Agathenburg zur bestandenen Prüfung. Er stellte dabei die Notwendigkeit von berufsständischer Interessenvertretung klar. „Es genügt nicht, Gutes zu tun, wir müssen dies auch öffentlich machen.“ Die LandFrauen-Kreisverbandsvorsitzende Dörthe Neumann übergab dann die Zertifikate. 

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„Wenn der Prüfer kommt“

(Karen Wohlers) -

hieß es am 21. Steuertag der Landwirtschaftlichen Buchstelle, Landvolk Niedersachsen, Kreisbauernverband Stade e.V

Nach den einleitenden Worten „Vertrauen ist gut – Kontrolle ist besser“ vom Kreislandwirt Johann H. Knabbe, involvierten uns die Steuerberater Jan Bümmerstede und Mathias Stelling in die Wirtschaftsergebnisse des vergangenen Jahres und in die Neuigkeiten des Steuerrechtes.  > mehr

Aktuell : Sperrfristvorverlegung auf Grünland

(KBV.Stade e.V.) -   > mehr

Informationen zu ASP - Wichtige Hinweise für Landwirte und Jäger im Downloadbereich

(KBV.Stade e.V.) -

Stand der Funde und Ausbrüche von ASP vom 2.1.2018

Bitte beachten Sie die Verhaltensmaßnahmen des FLI im Downloadbereich !

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Notfallsituation bei der Güllelagerung Informationen und Hilfe

(KBV Stade) -

 

Notfallsituation bei der Lagerung von Gülle, Jauche u.a

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Wir freuen uns über Ihr Verständnis und sagen DANKE

(Karen Wohlers) -    > mehr

Der Bauernverband Malchin aus Mecklenburg-Vorpommern im Austausch mit den Berufskollegen der Stader Landwirtschaft

(Wohlers) -

Der Bauernverband Malchin aus Mecklenburg-Vorpommern tauschte sich in geselliger Runde mit dem Kreisbauernverband Stade aus. Am nächsten Tag wurde Jens Hardekopf vom Beratungsring Drochtersen interviewt. Professionelle Informationen über die Grenzen hinaus! 

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Hauptversammlung der Landwirtschaftskammer Niedersachsen in Oldenburg

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   Neue Landwirtschaftsministerin verspricht ehrlichen Dialog mit den

   Landwirtsfamilien !

Die Stader Kammermitglieder  Adelheid Balthasar, Claus Schmoldt, Ulrich Bichterkirch, Werner Spreckels, Gustav Worthmann und Johann  Knabbe nahmen an der zweitägigen Kammerversammlung teil.

  

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Transparenz schaffen "von der Ladentheke bis zum Erzeuger" bringt die interessierten Kinder auf Entdeckungsreise:

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Tiere und Technik auf unseren Betrieben,
Landwirtschaft im Kindergarten
und das tolle Ergebnis unserer Kitas, die Ausstellung im November, im Foyer des Elbeklinikums Stade.

Ich stand Rede und Antwort für dieses positive Projekt.
Liebe Kitas, schön, dass Ihr dabei ward!

Im nächsten Jahr entdecken wir die Technik auf unseren Betrieben, vielleicht haben weitere Kitas Lust teilzunehmen.

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In die Ställe - fertig los! Buxtehuder Kita auf dem Milchvielhbetrieb von Familie Lühmann in Ahrensmoor

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Buxtehuder Kita besuchte mit 45 Kindern und 6 Erzieherinnen und Erziehern sowie dem Praktikanten den Milchviehbetrieb von Familie Lühmann in Ahrensmoor.

André Grothe / FDP sorgte für die guten Kontakte sowie den Transfer und das Bauernhoferlebnis erfuhren alle Gäste auf dem Milchviehbetrieb von Familie Lühmann. Viel Information wurde an den vier Stationen vermittelt. 

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Inzwischen über 1.000 Wölfe in Deutschland – Risszahlen nehmen dramatisch zu

(DBV) -

Bauernverband fordert mehr Ehrlichkeit in der Wolf-Debatte

Im Rahmen der Anhörung im Umweltausschuss des Deutschen Bundestags zum Wolf fordert der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, eine sachliche Diskussion. Dazu gehöre auch die ehrliche Offenlegung von Zahlen. „Wir müssen bereits von über 1.000 Wölfen in Deutschland ausgehen. Es dürfe nicht immer nur verharmlosend die Anzahl der Rudel oder erwachsenen Einzeltiere genannt werden“, betont Hartelt. „Eine Koexistenz zwischen Wolf und Weidetierhaltung in Deutschland braucht die Regulierung des Wolfes“, so Hartelt.

 

Nach einer Schätzung des Deutschen Bauernverbandes gibt es Anfang 2018 über 1.000 freilebende Wölfe in Deutschland. Die Zahlen basieren auf der Grundlage der offiziellen Wolfsstatistik des DBBW/BfN für das Jahr 2016 und einer Hochrechnung für das Jahr 2017 auf Basis von Angaben über die Anzahl von Wölfen pro Rudel des NABU. Entsprechend dieser rasanten Zunahme an Wölfen ist auch die Zahl der gerissenen Tiere in der Landwirtschaft dramatisch gestiegen. Allein in Niedersachsen wurden 2017 durch Wölfe 403 Nutztiere getötet. Ein Jahr vorher waren es noch 178 Risse, was mehr als einer Verdoppelung innerhalb nur eines Jahres entspricht. Damit kommt es bundesweit auf schätzungsweise rund 1.500 Risse im Jahr 2017. „Wir sehen, dass der Herdenschutz alleine nicht funktioniert. Mehr Wölfe bedeuten automatisch mehr Risse. Wir brauchen dringend ein aktives Wolfsmanagement und einen konsequenten Schutz der Weidetiere“, sagt DBV-Präsident Joachim Rukwied.

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Bauernverband fordert Gesetzesänderung bei kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen

(DBV) -

Rukwied: Derzeitige Regelung muss in dauerhaftes Recht umgesetzt werden

Gemeinsam mit anderen Spitzenverbänden der Landwirtschaft und des Gartenbaus fordert der Deutsche Bauernverband (DBV) Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil auf, sich für eine gesetzliche Entfristung der derzeitigen Übergangsregelung bei kurzfristigen Beschäftigungsverhältnissen einzusetzen. Mit der Einführung des gesetzlichen Mindestlohns wurden die Zeitgrenzen für eine kurzfristige sozialversicherungsfreie Beschäftigung befristet bis Ende 2018 erweitert. „Diese Regelung hat sich bewährt und muss in dauerhaftes Recht umgesetzt werden“, erklärt DBV-Präsident Joachim Rukwied. 

Die Anhebung der Zeitgrenzen für eine kurzfristige Beschäftigung von 2 auf 3 Monate und von 50 auf 70 Arbeitstage hat sich positiv für die Betriebe und die Arbeitnehmer ausgewirkt. „Diese Entfristung ist auch notwendig, weil vor allem Sonderkulturbetriebe aufgrund des hohen Arbeitskostenanteils weiterhin erhebliche Probleme haben, die durch Einführung des gesetzlichen Mindestlohns gestiegenen Lohnkosten zu erwirtschaften“, so Rukwied.

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Deutscher Bauernverband hält EU-Vorschlag zu unlauterem Handel für nicht weitreichend genug

(DBV) -

Rukwied: „Wichtiger erster Schritt gegen unfaire Praktiken im Lebensmittelhandel“

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, hält den Regelungsvorschlag der EU-Kommission gegen unlautere Handelspraktiken in der Lebensmittellieferkette für nicht weitreichend genug: „Dieser Vorschlag ist ein wichtiger, erster Schritt gegen unfaire Praktiken im Lebensmittelhandel. Damit werden im europäischen Recht erstmals Mindestregeln gegen den Missbrauch von Einkaufsmacht durch den Lebensmitteleinzelhandel anerkannt und gesetzt. Diese Regeln müssen für die gesamte Lebensmittelbranche gelten und wirksam von den Kartellbehörden durchgesetzt werden“, so Rukwied. Der Deutsche Bauernverband fordert darüber hinaus, die kartellrechtlichen Möglichkeiten zur Bündelung auf Erzeugerebene auf alle von Landwirten getragenen Vermarktungs- und Verarbeitungsorganisationen - einschließlich der Genossenschaften - zu erweitern: „Wir müssen hier noch deutlich weitergehen, um die landwirtschaftlichen Erzeuger in der Lebensmittelkette zu stärken und eine höhere Marktransparenz über die Verteilung der Wertschöpfungsanteile in der Lebensmittelkette anstreben“, sagt DBV-Präsident Rukwied.
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„Ich bin stolz auf unsere Bauern“

(DBV) -

Landwirtschaftsministerin Klöckner im Interview mit Deutscher Bauern Korrespondenz

„Es ist für mich das Lebensministerium, weil es sich mit den Lebensthemen der Menschen beschäftigt.“ Das sagte die Bundesministerin für Landwirtschaft und Ernährung, Julia Klöckner, der Deutschen Bauern Korrespondenz (dbk), dem Monatsmagazin des Deutschen Bauernverbandes (DBV) kurz nach ihrem Amtsantritt. Sie werde ihre Kraft dafür einsetzen, dass die Arbeit unserer Bauern wertgeschätzt werde. Wörtlich betonte die Ministerin: „Ich bin stolz auf unsere Bauern.“ Oft werde vergessen, wie viel Arbeit und Herzblut in unseren Lebensmitteln stecke, gab Klöckner zu bedenken und konstatierte: „Wir brauchen eine wirtschaftlich erfolgreiche Landwirtschaft in Deutschland, damit gute Lebensmittel in Deutschland produziert werden können. Als wichtigste agrarpolitische Herausforderung dieser Legislaturperiode nannte die Ministerin die Weiterentwicklung der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik. Es gelte, eine flächendeckende, familiengeführte, wirtschaftlich tragfähige und gesellschaftlich akzeptierte Landwirtschaft - mit weniger Bürokratie und mehr Effizienz – zu unterstützen. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Amtsperiode sei die Digitalisierung, die sie vorantreiben wolle, so Julia Klöckner. 

Mit Blick auf die Nutztierhaltung stellte die Ministerin einen klaren Fokus auf die Verbesserung der Haltungsbedingungen in Aussicht. „Ich möchte, dass Deutschland Spitzenreiter beim Tierwohl in der Nutztierhaltung wird“, konkretisierte Klöckner. Um den Verbrauchern eine klare Orientierung zu geben, werde sie ein mehrstufiges, staatliches Tierwohllabel einführen. Außerdem stellte sie gegenüber der dbk klar: „Die Kosten für das Tierwohllabel können die Bauern nicht allein tragen.“  

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Bauernverband zur Klimabilanz 2017: „Biokraftstoffe könnten den Verkehrsbereich stärker entlasten“

(DBV) -

Die Klimabilanz für 2017 von Bundesumweltministerium und Umweltbundesamt zeigt, dass die Emissionen im Verkehrsbereich von 2017 auf 2016 um rund 4 Millionen Tonnen CO2 weiter gestiegen sind. 

„Ohne die Biokraftstoffe aus der Landwirtschaft wäre die Klimabilanz im Verkehrssektor noch schlechter. Aber der Einsatz von Biokraftstoffen hat noch Potential und kann den Beitrag zur Entlastung steigern, wenn die politischen Rahmenbedingungen richtig gesetzt werden“, so der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Bernhard Krüsken. Die Anfang dieses Jahres vorgelegte Klimastrategie des Deutschen Bauernverbandes zeige Lösungen und Ansätze für den Klimaschutz auf, darunter auch den möglichen Beitrag von Energie aus Biomasse und Biokraftstoffen. 

Ohne Biokraftstoffe aus der Landwirtschaft wären die CO2-Emissionen nochmals um 7 Millionen Tonnen CO2 höher. Die Landwirtschaft senkt also die Emissionen im Verkehr bereits um 6 % und dennoch liegen die Emissionen noch über dem Niveau von 1990. Den Klimaschutzbeitrag durch Biokraftstoffe gilt es deshalb zu erhalten und auszubauen.

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Rukwied: „Höhere EU-Beiträge sind der Schlüssel für ein stabiles Europa“

(DBV) -

Anlässlich eines Treffens mit EU-Agrarkommissar Phil Hogan, dem Vorsitzenden von Bündnis 90 / Die Grünen, Robert Habeck und Martin Merrild, Präsident des Verbandes der dänischen Agrarwirtschaft im dänischen Tondern forderte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, höhere EU-Beiträge der Mitgliedsstaaten, um auch zukünftig eine stabile Finanzierung der wachsenden europäischen Aufgaben gewährleisten zu können. „Höhere EU-Beiträge sind der Schlüssel für ein stabiles Europa“, so der Bauernpräsident mit Blick auf die Bedeutung der ländlichen Räume in Europa und die Gemeinsame Agrarpolitik. Rukwied begrüßtdie entsprechenden Überlegungen im Europäischen Parlament, das sich in den Verhandlungen über den Finanzrahmen der EU für die Zeit ab 2021 für eine Anhebung des EU-Beitrags aussprechen wird. 

 
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Milchbauernpräsident Schmal: „Brauchen Sektor-Strategie für die Milchbranche“

(DBV) -

DBV-Vorschlag zur milchpolitischen Agenda

Karsten Schmal, Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), hat im Rahmen des 9. Berliner Milchforums einige agrarpolitische Prioritäten für die kommenden Monate benannt. Diese gelte es anzugehen, um den deutschen Milchsektor strukturell im zunehmend international geprägten Wettbewerb besser aufzustellen.
 
Schmal machte im Rahmen des Berliner Milchforums deutlich: „Die Marktlage ist angespannter als im Jahr 2017, sie hat sich jedoch im Vergleich zum Jahreswechsel stabilisiert. Problematisch ist derzeit vor allem die Verwertung des Milcheiweißes: Die in den Krisenjahren 2015 bis 2017 auf EU-Ebene von staatlichen Stellen angekauften Bestände an Magermilchpulver belasten den Markt und somit das Einkommen der Landwirte. Wir begrüßen die Initiative der französischen Regierung, diese öffentlichen Interventionsbestände beschleunigt abzubauen.“
 
Mit Blick auf die neue Bundesregierung stellte der Milchbauernpräsident fest: „Eine nochmalige Diskussion von agrarpolitischen Instrumenten aus der Mottenkiste, wie es staatliche Mengenregulierungen sind, wird den Milchsektor nicht weiterbringen. Statt milchpolitischem Aktionismus benötigen wir langfristig gültige Weichenstellungen: Die Vermarktungsorganisationen der Landwirte, also Erzeugerorganisationen und Genossenschaften, gehören wettbewerbsrechtlich privilegiert.“
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Verbände begrüßen angestrebte Lösungen für land- und forstwirtschaftliche Transporte

(DBV) -

Verbände begrüßen angestrebte Lösungen für land- und forstwirtschaftliche Transporte 

Bundesverband Lohnunternehmen (BLU), Bundesverband der Maschinenringe (BMR) und Deutscher Bauernverband (DBV) begrüßen die Entscheidung des  Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI), land- oder forstwirtschaftliche Fahrzeuge (lof-Fahrzeuge) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h von den Erfordernissen des Güterkraftverkehrsgesetzes (GüKG) dauerhaft ausnehmen zu wollen. Bestehende gesetzliche Regelungen zu Landwirtschaft und Maschinenringen sollen davon unberührt bleiben. Über die vorgesehene Änderung des GüKG soll insbesondere Rechtsklarheit geschaffen werden. Die Verbände gehen davon aus, dass unter diese Regelung alle lof-Fahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 40 km/h fallen, soweit sie land- oder forstwirtschaftliche Erzeugnisse oder -Bedarfsgüter transportieren.

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Deutsche Milchbranche muss im internationalen Wettbewerb bestehen

(DBV) -

9. Berliner Milchforum eröffnet

Der Milchbauernpräsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Karsten Schmal, hat das 9. Berliner Milchforum eröffnet. Beim diesjährigen Treffen der deutschen Milchbranche steht die Wettbewerbsfähigkeit des Sektors auf dem internationalen Markt thematisch im Fokus.

Die Marktentwicklungen zu Beginn des Jahres 2018 zeigen noch einmal deutlich, wie sehr regionale und nationale Milchmärkte von globalen Entwicklungen abhängig sind. In einem zunehmend liberalisierten Milchmarkt ist der internationale Warenaustausch ein entscheidender Faktor für das Einkommen der Milchbauern. Der deutsche Milchsektor stellt sich den Chancen und Herausforderungen, die ein offener Milchmarkt mit sich bringt. Die europäischen und nationalen politischen Institutionen sollten diesen Prozess unterstützend begleiten. Dies gilt insbesondere angesichts einer zunehmenden Kritik am internationalen Handel, die letztlich in Entscheidungen wie dem Brexit oder dem Androhen von Handelskriegen mündet.

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DBV-Generalsekretär Krüsken: Klimaanpassung ist kein Selbstläufer

(DBV) -  

Anlässlich der Präsentation der Klimabilanz des Deutschen Wetterdienstes weist der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, auf die jüngst veröffentliche Klimastrategie des DBV hin: „Für die Bauern ist die Klimaanpassung eine große Herausforderung, der wir uns stellen müssen. Mit unserer Klimastrategie leisten wir einen eigenen Beitrag dazu.

 

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DBV-Präsident Rukwied: „Öko-Vorgaben haben in Pachtverträgen nichts verloren“

(DBV) -

Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, kritisiert die vom Bundesumweltministerium geforderten Veränderungen bei landwirtschaftlichen Pachtverträgen. Das Ansinnen von Ministerin Hendricks, Vorgaben für die Vertragsbeziehungen zwischen Grundeigentümern und Pächtern zu machen, ist für den Bauernverband nicht nachvollziehbar. „In landwirtschaftlichen Pachtverträgen darf keine Unwucht durch einseitige ökologische Zusatzanforderungen entstehen, die die ökonomische Seite ignorieren“, so Rukwied. Grundlage von Pachtverträgen müsse auch weiterhin der geltende Rechtsrahmen sein. Pachtverträge seien nicht als zweites Ordnungsrecht geeignet.  

Im Rahmen der Gemeinsamen Europäischen Agrarpolitik (GAP) erfüllen die Landwirte bereits vielfältige ökologische Leistungen. Dazu zählen u.a. der Erhalt von Dauergrünland und die so genannten Greening-Auflagen. Die Landwirte, als Pächter, sind bereits zur ordnungsgemäßen Bewirtschaftung der Flächen nach guter fachlicher Praxis und den gesetzlichen Vorgaben gegenüber ihren Verpächtern verpflichtet. Im Rahmen freiwilliger Agrarumweltmaßnahmen und des Vertragsnaturschutzes erbringen sie mit vielfältigen ökologischen Leistungen ihren Beitrag zur Erhaltung der biologischen Vielfalt. „Dieser Vorstoß ist erneut ein Ausdruck von Geringschätzung der ökologischen Leistungen der deutschen Landwirte“, kritisiert Präsident Rukwied.

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EU-Agrarförderung: Neue „Pflugregelung“ bei Dauergrünland bleibt unzureichend

(DBV) -

DBV-Präsident Rukwied: Brauchen eine praxistaugliche Regelung  

Die ab 2018 in Deutschland geltende sogenannte „Pflugregelung“ zur Unterscheidung des Dauergrünlandes vom Ackerland ist aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes (DBV) mangelhaft, auch weil sie zu einer zusätzlichen bürokratischen Belastung der Landwirte führt. Auf diese unbefriedigende Situation hat der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt in einem Brief hingewiesen und weitere Erleichterungen angemahnt. Künftig soll allein das Pflügen für die Unterbrechung der fünfjährigen Entstehungsphase des Dauergrünlandstatus maßgeblich sein. Kehrseite der neuen Regelung ist, dass künftig auch auf Ackerfutterflächen der Zeitpunkt des Pflügens gegenüber den Behörden dokumentiert werden soll.

DBV-Präsident Rukwied erkennt die Bemühungen des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) um Verbesserungen auf europäischer Ebene an. „Es ist aber aus unserer Sicht kontraproduktiv, dass mit der „Pflugregelung“ bereits der Pflegeumbruch einer Dauergrünlandfläche zur Wiederansaat auch dann als genehmigungspflichtige Umwandlung von Dauergrünland eingestuft werden soll, wenn kein Wechsel der Flächennutzung erfolgt,“ so Rukwied. Deutschlandweit wären mit einer solchen Vorgabe zehntausende zusätzliche bürokratische Genehmigungsverfahren verbunden. „Für die Umsetzung muss eine einfache, praxistaugliche sowie ökonomisch und ökologisch sinnvolle Verbesserung beim Dauergrünland erreicht werden“, fordert der DBV-Präsident. Zusätzliche Genehmigungsverfahren für Pflegeumbrüche bei bereits bestehendem Dauergrünland würden Landwirte und Behörden unverhältnismäßig belasten, ohne dass ein Mehrwert für das Ziel des Dauergrünlanderhalts erreicht wird. „Daher halte ich es für erforderlich, Pflegeumbrüche ohne Nutzungsänderung von der Genehmigungspflicht auszunehmen“, betont Rukwied in seinem Schreiben.

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Datenhoheit der Landwirte sicherstellen

(DBV) -

DBV und sechs weitere Verbände einigen sich auf eine Branchenempfehlung

Digitalisierung, Datenintegration und Big Data eröffnen auch für die Landwirtschaft neue Chancen und Möglichkeiten, werfen aber gleichzeitig einige grundsätzliche Fragen auf.  Angesichts der wachsenden Verbreitung dieser Technologien mehren sich bei Land- und Forstwirten die Sorgen über Datensicherheit und zur Hoheit über die eigenen Daten. Um diesen Sorgen angemessen Rechnung zu tragen, haben sich die Verbände der Hersteller, Händler und Anwender von Landtechnik, initiiert vom Deutschen Bauernverband (DBV) auf eine gemeinsame Branchenempfehlung zur „Datenhoheit des Landwirts“ verständigt. Sie soll dem Landwirt im Umgang mit seinen Wirtschaftspartnern die Rechte an seinen Daten sichern und Transparenz über erfasste Daten, ihre Verarbeitung und Nutzung gewährleisten. Grundlage ist die gemeinsame Position, dass die auf land- und forstwirtschaftlichen Flächen und Betrieben gewonnenen Daten grundsätzlich den Bewirtschaftern der Höfe gehören. Die unterzeichnenden Verbände wollen mit dieser Branchenempfehlung das Vertrauen in datenträchtige Geschäftsabschlüsse unter Landwirten und ihren Wirtschaftspartnern fördern. „Zu einem guten Geschäft gehört immer auch Vertrauen auf der Basis klarer Absprachen. Das ist gerade für den Umgang und die Nutzung von Daten besonders wichtig, so DBV-Generalsekretär Bernhard Krüsken.

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Landwirtschaftliche Investitionen im Aufschwung?

(DBV) -

Agrarfinanztagung von DBV und Rentenbank am 18. April 2018 in Berlin

Die Perspektiven der deutschen Landwirtschaft stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Agrarfinanztagung, die gemeinsam vom Deutschen Bauernverband (DBV) und von der Landwirtschaftlichen Rentenbank am 18. April in Berlin ausgerichtet wird.  Die wirtschaftliche Stimmung in der Landwirtschaft hat sich nach einem positiven Jahr zuletzt wieder etwas abgekühlt. Trotzdem wollen die Landwirte laut dem Konjunktur- und Investitionsbarometer Agrar im ersten Halbjahr 2018 wieder mehr investieren. 

Die Entwicklung an den Kapitalmärkten spielt für das Investitionsgeschehen in der Landwirtschaft eine zentrale Rolle. Die mögliche Zinswende und ihre Auswirkungen auf die Agrarwirtschaft sind deshalb wichtige Themen der diesjährigen Agrarfinanztagung. In Zeiten dynamischer Märkte hat für die landwirtschaftlichen Betriebe das Risikomanagement enorm an Bedeutung gewonnen. Auf der Tagung werden deshalb am Beispiel des Milchmarktes neue Risikomanagementinstrumente vorgestellt, mit denen sich Preisrisiken abfedern lassen.

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Wildschweinbejagung verstärken – gegen Afrikanische Schweinepest vorgehen

(DJV, DBV) -

Jagdverband und Bauernverband rufen zur Anlage von Bejagungsschneisen im Mais auf

Gemeinsame Pressemitteilung von DJV und DBV

 
Landwirte sollten durch die Anlage von sogenannten Bejagungsschneisen im Mais eine erfolgreiche Bejagung von Schwarzwild durch die Jäger unterstützen. Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Deutsche Jagdverband (DJV) rufen daher gemeinsam die Landwirte dazu auf, bei der diesjährigen Maisaussaat Bejagungsschneisen anzulegen. Die Voraussetzungen für deren unbürokratische und praxistaugliche Anlage sind bereits im vergangenen Jahr von einigen Bundesländern genutzt worden. Mit den vorhandenen Nutzungscodes im gemeinsamen Agrarförderungsantrag wird die Anlage von Blühstreifen und Bejagungsschneisen erleichtert. Mit Nachdruck fordern die Verbände gleichzeitig die Regierungen aller Bundesländer auf, den vorhandenen agrarpolitischen Spielraum für die Anlage von Bejagungsschneisen zu nutzen und die sogenannten Mischcodes für Bejagungsschneisen auch tatsächlich zur Antragstellung 2018 anzubieten. Bejagungsschneisen müssten zudem künftig in allen Feldkulturen unbürokratisch möglich sein. „Länder, Jäger und Landwirte müssen gemeinsam Verantwortung übernehmen und ihren Beitrag zur Schwarzwildbejagung im Sinne der Reduzierung der Risiken eines Ausbruchs der Afrikanischen Schweinepest leisten“, betonten die beiden Verbände. 
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DBV-Generalsekretär: Bio muss regionaler werden

(DBV) -

„Auch Bio muss regionaler werden“, sagt der Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Bernhard Krüsken, zur Eröffnung der Bio-Fach 2018 und fordert die Bio-Branche auf, dem Wunsch der Verbraucher nach regionalen Lebensmitteln Rechnung zu tragen und die hohen Importanteile bei typisch einheimischen Produkten wie Getreide, Fleisch und Milch zurückzufahren.

Dadurch könnte umstellungsinteressierten Landwirten eine nachhaltig sichere Perspektive im Öko-Landbau geboten werden. Die Absatzperspektiven für mehr Öko-Rohware sind derzeit vor allem im Ackerbau gut. Nach dem DBV-Konjunkturbarometer interessieren sich rund 15% der Betriebe für eine Umstellung. Die pflanzliche Erzeugung stellt im Ökolandbau rund 50% der Erlöse, nach AMI-Angaben alleine 26% aus der Obst-, Gemüse- und Kartoffelerzeugung.

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Zukunftsweisende Technologien im Ökolandbau – DBV-Perspektivforum auf der Biofach 2018

(DBV) -

Auch in diesem Jahr befasst sich das Perspektivforum des Deutschen Bauernverbandes (DBV) auf der Biofach in Nürnberg mit neuen Technologien im Bereich Ökolandbau. Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Praxis zeigen exemplarisch, was mit Digitalisierung und Robotertechnik in der Öko-Pflanzenzüchtung und im alternativen Pflanzenschutz möglich ist. Der DBV-Öko-Beauftragte, Heinrich Graf von Bassewitz, erwartet, dass bei verstärkter Forschungsförderung im Öko-Bereich zukünftig auch Verfahren und Anbaumethoden entwickelt werden, die der gesamten Landwirtschaft dienen könnten. Er regt daher an, das enorme Praxiswissen der mittlerweile 27.000 Öko-Betriebe stärker zu systematisieren und dadurch für alle Landwirte verfügbar zu machen.

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Fruit Logistica 2018 eröffnet

(DBV) -

Obst- und Gemüsewelt trifft sich in Berlin

Am 7. Februar 2018 öffnet die Fruit Logistica 2018 auf dem Berliner Messegelände. Drei Tage ist die Messe der Treffpunkt der Obst- und Gemüsewelt. Die Fruit Logistica ist die bedeutendste Handels- und Logistikmesse für Obst und Gemüse weltweit. Die deutschen Erzeugerorganisationen für Obst und Gemüse sind in der Deutschlandhalle (Halle 20) auf dem Gemeinschaftsstand unter dem Dach der Bundesvereinigung der Erzeugerorganisationen vertreten und geben einen breiten Überblick über das deutsche Angebot von frischem Obst und Gemüse.  

Für den Bundesausschuss Obst und Gemüse beim Deutschen Bauernverband sind auf der Handelsmesse, neben der Qualitätssicherung und dem vielfältigen Angebot an Obst und Gemüse, auch Themen wie der Klimawandel und ein erforderliches verbessertes Risikomanagement wichtig. Außerdem spielen die Herausforderungen im Anbau und in der Produktionssteuerung, sowie die Rahmenbedingungen für die Agrarpolitik nach 2020 und die Digitalisierung eine wichtige Rolle.

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Bauernpräsident Rukwied: Zuständigkeit für den ländlichen Raum schärfen

(DBV) -

Aus Sicht des Deutschen Bauernverbandes ist die Koalitionsvereinbarung zwischen CDU, CSU und SPD eine „Arbeitsgrundlage“ für die neue Bundesregierung. Der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, ist zuversichtlich: „Wir hoffen, dass diese Koalition jetzt auch tatsächlich zustande kommt. Denn mit Blick auf die anstehenden Entscheidungen in Brüssel brauchen wir dringend eine stabile und handlungsfähige Regierung.“

Positiv bewertet der Deutsche Bauernverband das grundsätzliche Bekenntnis, dem Ausbau der Digitalisierung und dem ländlichen Raum mehr Gewicht zu geben und diesen attraktiver zu gestalten. „Es ist gut, dass die Koalitionäre diese Themen aufgegriffen haben. Jetzt kommt es aber darauf an, das auch mit Leben zu füllen“, so Rukwied.

Ob der Innen- und Heimatminister oder die zukünftige Landwirtschaftsministerin für die Anliegen des ländlichen Raums zuständig sein wird, ist bislang nicht erkennbar. Daher fordert der Bauernpräsident: „Es muss eindeutig klar sein, wer federführend für den ländlichen Raum die Verantwortung trägt.“

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„Schnelles Internet für landwirtschaftliche Standorte unverzichtbar“

(DBV) -

Hoffmann fordert beim Breitbandausbau Vorrang für ländliche Räume

„Landwirte sind Unternehmer, die sich Ziele setzen und das Heft des Handelns selbst in die Hand nehmen müssen. Doch ist es für Landwirte eine besondere Herausforderung, diese Devise erfolgreichen Unternehmertums umzusetzen, denn sie sind an ihrem Standort auf Gedeih und Verderb gebunden.“ Dies erklärte Peter Hoffmann, Mitglied im Präsidium des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Vorsitzender des DBV-Fachausschusses „Agrarstruktur- und Regionalpolitik“ und Präsident des Bauernverbandes Saar, auf einer BMEL-Veranstaltung zur Zukunft ländlicher Unternehmensstandorte am Rande der Internationalen Grünen Woche.

Der aktuell mit Abstand wichtigste Standortnachteil für Unternehmer in der Landwirtschaft wie auch in den ländlichen Räumen sei die vielfach unzureichende Internet-Infrastruktur. Ohne leistungsfähiges Internet seien Innovationen aus Digitalisierungsfortschritten nur bedingt möglich. „Wir können mit diesen digitalen Innovationen produktiver werden, ressourcenschonender wirtschaften und noch mehr für das Tierwohl tun. Auch schaffen wir damit mehr Transparenz für den Verbraucher. Wie bei Straßen, Wasser- und Stromversorgung oder Abwasserentsorgung brauchen wir flächendeckend endlich leistungsfähiges Internet“, unterstrich Hoffmann. Die neue Bundesregierung müsse eine Internet-Politik nach dem Prinzip „Rural Areas First“ oder „Vorrang für Ländliche Räume“ umsetzten.

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„Förderung und Verwaltung von Naturschutzmaßnahmen müssen flexibler werden“

(DBV) -

„Lebendige Agrarlandschaften“ beim BMEL-Zukunftsforum der Internationalen Grünen Woche

„Wir Landwirte nehmen die Ansprüche der Gesellschaft an die Landwirtschaft im Bereich Naturschutz und Biodiversität sehr ernst. Häufig bremsen komplizierte gesetzliche Auflagen und Rahmenbedingungen unser Engagement bzw. werden Ökologie und Ökonomie nicht in Einklang gebracht.“ Dies erklärte Landwirt Bernhard Heermann auf dem 11. Zukunftsforum Ländliche Entwicklung des Bundeslandwirtschaftsministeriums. Der Umweltbeauftragte des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Eberhard Hartelt, sah sich durch diese geschilderten praktischen Erfahrungen in den politischen Forderungen des Bauernverbandes nach einfacheren und flexibleren gesetzlichen Regelungen bestätigt. Landwirt Heermann setzt auf seinem Betrieb im Münsterland eine Reihe von Naturschutzmaßnahmen im Projekt „Energiepflanzenanbau und Biodiversität – Landwirte ackern zur Förderung der Biodiversität im Münsterland“ um, welches zum Verbundprojekt „Lebendige Agrarlandschaften“ gehört. Dieses und weitere Projekte zeigten eine gut funktionierende Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz, stellte Hartelt fest. Zu der Diskussion über die Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen in Agrarlandschaften auf dem Zukunftsforum hatte das vom DBV koordinierte Verbundprojekt „Lebendige Agrarlandschaften“ gemeinsam mit der Michael Otto Stiftung für Umweltschutz, dem Bundesamt für Naturschutz, der Deutschen Stiftung Kulturlandschaft und dem Deutschen Verband für Landschaftspflege eingeladen.

In der Diskussion zwischen dem Staatssekretär des Bundeslandwirtschaftsministeriums, Dr. Hermann Onko Aeikens, der Staatssekretärin des Brandenburger Landwirtschaftsministeriums, Dr. Carolin Schilde, Professor Dr. Karl-Heinz Erdmann vom Bundesamt für Naturschutz, dem DBV-Umweltbeauftragten Eberhard Hartelt und Landwirt Bernhard Heermann bestand Einigkeit darüber, die Vorschläge der EU-Kommission für eine neue EU-Agrarpolitik nach 2020 als Chance aufzugreifen. Naturschutzmaßnahmen sollten noch besser an die regionalen und standörtlichen Bedingungen angepasst und praxistauglicher ausgestaltet werden.

Für den Erfolg des Naturschutzes in den Agrarlandschaften von grundlegender Bedeutung seien die enge Einbindung der landwirtschaftlichen Betriebe, der Dialog mit dem Naturschutz und eine gezielte Beratung. In der Podiumsdiskussion wurde deutlich der Wunsch geäußert, bei der Effektivität von Maßnahmen zum Schutz von Feldvögeln in der Agrarlandschaft unter anderem auch den Einfluss von Beutegreifern wie Fuchs und Waschbär zu überprüfen und zu berücksichtigen.

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Bitkom und DBV zur Digitalisierung der Landwirtschaft

(DBV) -

Gemeinsame Diskussion des DBV und des Bitkom auf der Grünen Woche in Berlin

Gemeinsame Pressemeldung von DBV und Bitkom

Der Deutsche Bauernverband (DBV) und der Digitalverband Bitkom sehen Aufholbedarf bei der digitalen Infrastruktur im ländlichen Raum. „Mit der fortschreitenden Digitalisierung aller Wirtschafts- und Lebensbereiche steigen die Anforderungen an die Netze von Tag zu Tag. Die Lücken beim Ausbau von leistungsfähigem Internet in ländlichen Räumen müssen deshalb schnellstmöglich geschlossen werden“, forderte Bernhard Krüsken, Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes (DBV) bei einer gemeinsamen Podiumsdiskussion des Bitkom und des DBV auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin.  

Digitalisierung in der Landwirtschaft ermögliche eine flexiblere Arbeitsgestaltung und biete die Möglichkeit, die Produktivität stark zu steigern. Dank Digitalisierung könne der Umgang mit Boden, Wasser und Luft umweltverträglicher gestaltet und das Wohl der Tiere verbessert werden. „Landwirtschaft 4.0 ist nur möglich, wenn digitale Technologien besser genutzt werden können. Dazu braucht es eine leistungsfähige Infrastruktur in den Regionen, moderne Technologien auf den Höfen und – vor allem – digitalkompetente Mitarbeiter in den landwirtschaftlichen Betrieben“, sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. 

Jeder vierte landwirtschaftliche Betrieb (28 Prozent) investiert derzeit gezielt in die Fort- und Weiterbildung zu digitalen Kompetenzen. Das zeigt eine repräsentative Befragung im Auftrag des Deutschen Bauernverbands (DBV) unterstützt vom Digitalverband Bitkom unter 850 betriebsleitenden Landwirten. Knapp jeder dritte Betrieb (32 Prozent) hat außerdem schon einmal Beratungsleistungen zu digitalen Technologien in Anspruch genommen. „Die Betriebe machen sich die Digitalisierung zu Nutze – mit Erfolg. Schon heute sind Landwirte digitaler aufgestellt als mancher Industriebetrieb.

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Rukwied und Schmal: Milchbranche muss sich weiterentwickeln

(DBV) -

Milchforum des DBV auf der Internationalen Grünen Woche 

„Die Herausforderung der Milchbranche ist es, die Wettbewerbsfähigkeit in zunehmend globalen Milchmärkten zu stärken. Die Molkereien sind gefordert, verstärkt attraktive Absatzmärkte zu erschließen, um damit zusätzliche Wertschöpfungspotentiale zu generieren. Darüber hinaus ist die Entwicklung neuer innovativer Produkte erforderlich. Zudem sollten Molkereien und Milcherzeuger gemeinsam Vermarkungsstrukturen weiterentwickeln und Lieferbeziehungen marktgerechter gestalten.“ Dies betonte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, auf dem Milchforum des DBV auf der Internationalen Grünen Woche. Im liberalisierten Milchmarkt seien stark schwankende Preise stete Realität. EU und Bund müssen deshalb die bestehenden Leitplanken für den Milchmarkt wie Direktzahlungen, Private Lagerhaltung und Intervention beibehalten sowie steuerliche Anreize zur Risikovorsorge ausbauen, erklärte Rukwied.

„Die vorhandenen Instrumente wie Warenterminbörsen zur Absicherung der Erzeugerpreise müssen endlich weiterentwickelt und umgesetzt werden“, erklärte Milchbauernpräsident Karsten Schmal. Die angekündigten Pilotprojekte der Molkereien Hochwald und DMK im Jahr 2018 zur Etablierung von Festpreismodellen seien vielversprechend und gingen in die richtige Richtung. Auch andere Molkereien haben Festpreismodelle angekündigt. „Damit folgen diese Molkereien den internationalen Konkurrenten, doch noch ist die Entwicklung der gesamten Branche zu zögerlich“, kritisierte Schmal. Auch die Milchbauern selbst seien gefordert. Die moderne Milchviehhaltung rücke zunehmend in das Interesse der Öffentlichkeit und werde kritisch hinterfragt. „Als Milchbranche machen wir den laufenden Fortschritt und die erzielten Erfolge durch eine offensivere Öffentlichkeitsarbeit sichtbar“, appellierte Schmal. Die Milchbauern entwickelten ihre Betriebe beim Tierwohl und bei den Parametern der Nachhaltigkeit weiter. Damit sei die Praxis weiter, als politische und öffentliche Diskussionen über gesetzliche Standards vermitteln würden.

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Appell an die zukünftige Bundesregierung: Digitalisierung der ländlichen Räume vorantreiben!

(DBV) -

Gemeinsamer Aufruf von Landjugend, Landfrauen und Landwirten

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft muss die ländlichen Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsräume voll mit einschließen. Grundvoraussetzung dafür ist die flächendeckende Versorgung mit hochleistungsfähigen digitalen Infrastrukturen. Die Gewährleistung gleichwertiger Wirtschafts- und Lebensverhältnisse in Stadt und Land erfordert mehr denn je eine flächendeckend auf Glasfaser und 5G setzende Infrastrukturpolitik und eine bundesweit gesetzliche Verankerung des Grundsatzes der Netzneutralität. Nur so lassen sich eine gesellschafts- und wirtschaftspolitische Teilhabe der Menschen in ländlichen Räumen sicherstellen und die großen digitalen Potentiale der ländlichen Räume voll nutzen.

Für die Menschen in den ländlichen Räumen stehen digitale Anwendungspotentiale bei unternehmerischen Aktivitäten, bei der Arbeit, in der Familie, in der Gesundheitsversorgung, bei ehrenamtlichem und bürgerschaftlichem Engagement, der Jugendarbeit und Bildung sowie dem Tourismus und der Mobilität im Vordergrund. Darüber hinaus eröffnet Digitalisierung neue Perspektiven in Sachen politischer Partizipation und Bildung.

Leben und arbeiten in ländlichen Räumen bedeutet für die Land- und Forstwirtschaft immer mehr, die vielfältigen Fortschritte der Digitalisierung im Pflanzenbau und in der Nutztierhaltung für mehr Ressourceneffizienz und mehr Tierwohl nutzen zu können. Digitalisierungsfortschritte führen in Handwerk und Gewerbe zu neuen Produktions- und Vermarktungsformen und erschließen mit neuen Geschäftsmodellen zusätzliche Wertschöpfung.

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Rukwied: „Deutschland droht Abstieg aus Champions League in die Kreisliga“

(DBV) -

Campaigning mit Wissenschaftskritik gefährdet Zukunfts- und Wettbewerbsfähigkeit

„Die Bauernfamilien stellen sich ihrer Verantwortung für Nachhaltigkeit, für einen sorgfältigen und effizienten Umgang mit den natürlichen Ressourcen, für den Schutz von Nutztieren, für Natur und Umwelt sowie für gute Arbeits- und Lebensbedingungen ihrer Mitarbeiter und für die Anliegen der Verbraucher. Die zunehmenden Angstkampagnen gegen wissenschaftliche Beurteilungen über die moderne Landwirtschaft und die Leistungen der Bauernfamilien werden dazu führen, dass Deutschland von der Champions League in die Kreisklasse C absteigen wird.“ Das erklärte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, bei der Eröffnung der Internationalen Grünen Woche 2018 in Berlin. 

Als Beleg für diese Verantwortung nannte der Bauernpräsident exemplarisch die jüngst vorgestellte DBV-Klimastrategie mit ambitionierten Zielen zum Klimaschutz. „Die Aufgabe der Ernährungssicherung lässt nicht zu, dass die Landwirtschaft genauso behandelt wird wie andere Branchen. Sie ist aber vor allem gleichzeitig Teil der Lösung, wenn es um Erneuerbare Energien, Dekarbonisierung und CO2-Bindung geht. Bei unserer Klimastrategie geht es uns um praktikable und machbare Maßnahmen. Das ist ein nachhaltigerer Weg als die Festlegung unrealistischer Ziele, die kurz vor der geplanten Erreichung zurückgenommen werden müssen“, betonte Rukwied. Auch in der Tierhaltung stellen sich die Landwirte ihrer Verantwortung. „Die Initiative Tierwohl bezieht mittlerweile ein Viertel der in Deutschland gemästeten Schweine und etwa die Hälfte des Mastgeflügels ein. Gemeinsam mit dem Lebensmittelhandel haben wir eine flächendeckende Präsenz in der Theke realisiert. So weit ist noch kein Programm gekommen. Trotzdem werden wir die Initiative weiterentwickeln, denn hier gilt: Der Weg ist das Ziel“, erklärte Rukwied.

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Probleme werden mit zu wenig Pflanzenschutzmitteln verstärkt

(DBV, IvA) -

Diskussionen über die Zukunft des Pflanzenschutzes in Brüssel

Gemeinsame Pressemitteilung des Deutschen Bauernverbands e. V. (DBV) und des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA)


 

„Den Landwirten müssen wegen der drohenden Gefahr von Resistenzen auch zukünftig ausreichend biologische und chemische Pflanzenschutzmittel mit unterschiedlichen Wirkungsansätzen zur Verfügung stehen.“ Dies betonten die Präsidenten des Deutschen Bauernverbands (DBV), Joachim Rukwied, und des Industrieverbands Agrar (IVA), Dr. Helmut Schramm, auf einer Veranstaltung mit Europaabgeordneten in dieser Woche in Brüssel. „Die Bauern beschränken den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln auf das notwendige Maß, doch müssen sie unter mehreren Wirkstoffen auswählen können, um zielgerichtet Krankheiten und Schädlinge bekämpfen zu können. Die Pflanzenschutzmittel sind von den Zulassungsbehörden daraufhin geprüft worden, dass sie bei sachgemäßer Anwendung keine gesundheitlichen Folgen und nachhaltige Schäden in der Natur erzeugen“, stellte Bauernpräsident Rukwied fest.

Schramm bekräftigte zudem, dass sich die Industrie zu der Aufgabe bekenne, eine breite Palette an Pflanzenschutzmitteln bereitzustellen. „Um aber in die Forschung und Entwicklung neuer Produkte zu investieren, braucht die Industrie einen langfristig verlässlichen Rahmen. Was heute beschlossen wird, muss auch morgen noch gelten. Die Entwicklung eines neuen Wirkstoffs dauert heute im Durchschnitt zwölf Jahre – eine Substanz, die wir morgen in einem Labor erstmals herstellen, kommt erst 2030 auf den Markt“, so Schramm.

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Fortschritte in der umweltgerechten Ausbringung von Gülle, Gärresten und Mist

(DBV) -

Nährstoffe besser genutzt und Emissionen gemindert

Gülle, Gärreste aus Biogasanlagen und Mist sind wertvolle Dünger mit wichtigen Nährstoffen für die Pflanzen. Der Boden wird zudem mit organischen Substanzen zum Aufbau von hochwertigem Humus und Bodenfruchtbarkeit versorgt; Bodenleben wird gefördert. Dies sind für den Deutschen Bauernverband (DBV) wichtige Elemente von Nachhaltigkeit und Kreislaufwirtschaft. Der DBV verweist auf aktuelle Daten aus der letzten Agrarstrukturerhebung. Demnach wurden 2015 in Deutschland rund 208 Millionen Kubikmeter Gülle als Dünger ausgebracht, 17 Millionen Kubikmeter mehr als 2010. Je mehr Stickstoff zur Deckung des Bedarfs der landwirtschaftlichen Kulturen aus Gülle oder Mist genutzt werden kann, umso weniger sind Landwirte auf den Zukauf von energieintensiv hergestelltem Mineraldüngern angewiesen. Im Vergleich zu 2010 hat sich auch der Anteil von Gärresten aus Biogasanlagen von 17 auf 31 Prozent fast verdoppelt. Auch dies bedeutet weniger Geruchsbelästigung, mehr Ressourceneffizienz und weniger Klimagase.

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Beschleunigter Netzausbau erfordert breitere Akzeptanz

(DBV) -

DBV: Wiederkehrende Akzeptanzzahlungen können Netzregulierungskosten reduzieren

Der Deutsche Bauernverband (DBV) fordert die Politik erneut auf, die Anliegen der Grundeigentümer sowie der Land- und Forstwirte beim Netzausbau zu berücksichtigen. Für die dauerhafte Bereitstellung ihrer Flächen sollten den Eigentümern zusätzlich zu den lediglich einmaligen Dienstbarkeitsentschädigungen wiederkehrende Zahlungen eingeräumt werden, um die Akzeptanz bei den unmittelbar Betroffenen zu erhöhen und vor allem eine Beschleunigung des Netzausbaus zu erreichen, so die Forderung des DBV.

Die jüngsten Äußerungen des Übertragungsnetzbetreibers TenneT und der Bundesnetzagentur unterstreichen nach Ansicht des DBV die Dringlichkeit eines schnellen und konsequenten Netzausbaus. So musste allein TenneT als einer der vier großen Netzbetreiber 2017 wegen unzureichender Leitungskapazitäten fast eine Milliarde Euro für sogenannte Noteingriffe ins Netz zahlen.

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Agrarmärkte zum Jahreswechsel 2017/18 teilweise unter Druck

(DBV) -

Volatile Märkte machen verstärkte Absicherung über Terminmärkte und Vorverträge nötig

Nach einer Erholungsphase seit 2016 stehen die Erzeugerpreise in wichtigen Agrarmärkten zur Jahreswende 2017/18 tendenziell wieder unter Druck, vor allem bei Milch, Schweinen und auch Weizen. Entwicklungen und Prognosen wichtiger Märkte zur Jahreswende im Einzelnen: 

Getreide

Weizenexporte aus der EU verlaufen bisher ungewohnt schleppend, was den hiesigen Getreidemarkt unter Druck setzt. Die starke Konkurrenz aus der Schwarzmeerregion, allen voran aus Russland, erschwert den Export aus der EU. So wurden seit Juli 2017 lediglich 9 Millionen Tonnen Weizen aus der EU-28 exportiert – ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahreszeitraum in Höhe von 25 Prozent. Russland hat 2017 eine Rekordweizenernte in Höhe von 83 Millionen Tonnen eingefahren (gegenüber 2016 ein Plus von 14 Prozent, gegenüber 2015 ein Plus von 35 Prozent).

Zur Jahreswende liegt der Brotweizenpreis in Deutschland mit knapp 150 Euro pro Tonne auf Vorjahresniveau. Die Futtergetreidepreise verzeichnen dagegen aufgrund der regen Nachfrage der Mischfutterindustrie mit 148 Euro pro Tonne Futterweizen (Vergleich zu Dezember 2016: 145 Euro pro Tonne) und rund 140 Euro pro Tonne Futtergerste (Dezember 2016: 130 Euro pro Tonne) ein leichtes Plus gegenüber dem Vorjahr. Die Entwicklung der Getreidepreise in 2018 dürfte maßgeblich davon abhängen, wie sich die Exportnachfrage entwickelt und inwieweit diese aus Deutschland bedient werden kann. Für den Getreideexport aus Deutschland und anderen EU-Ländern wird entscheidend sein, wie lange Russland als aktuell weltweit wichtigster Exporteur den Markt versorgt, wie sich die Wechselkurse und damit die Wettbewerbsfähigkeit deutscher Ware entwickeln und ob sowohl die Hektolitergewichte als auch die Proteingehalte die hohen Qualitätsanforderungen für Exportware erfüllen.

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Rechtliche Änderungen zum 1. Januar 2018 in der Landwirtschaft

(DBV) -

DBV: Beiträge zur Landwirtschaftlichen Sozialversicherung steigen

Zum Jahreswechsel treten eine Reihe von Änderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen in der Landwirtschaft in Kraft. Auf folgende wichtige Punkte weist der Deutsche Bauernverband (DBV) hin:  

Landwirtschaftliche Sozialversicherung

Zum 1. Januar 2018 steigen die Beiträge zur Alterssicherung der Landwirte (AdL). Die Beiträge betragen dann in den alten Bundesländern 246 Euro/Monat (Vorjahr: 241 Euro) und in den neuen Bundesländern 219 Euro/Monat (Vorjahr: 216 Euro). Sie steigen somit um 2,1 Prozent (West) bzw. 1,4 Prozent (Ost). Der Beitrag zur AdL ist an die Entwicklung in der gesetzlichen Rentenversicherung gebunden. Aufgrund der deutlichen Erhöhung des vorausgeschätzten Durchschnittsentgeltes steigt der Beitrag in der AdL trotz des sinkenden Beitragssatzes zur gesetzlichen Rentenversicherung. Dieser Beitragssatz beträgt im Jahr 2018 18,6 Prozent (Vorjahr: 18,7 Prozent) vom Bruttolohn.

Der Beitrag aktiver Landwirte zur Landwirtschaftlichen Krankenversicherung (LKV) steigt ebenfalls in allen Beitragsklassen um ca. 16 Euro/Monat. Auch für freiwillig in der LKV versicherte Mitglieder steigt der Beitrag um diesen Eurobetrag. Die vollständigen Beitragstabellen können auf der Internetseite der SVLFG eingesehen werden. (www.svlfg.de/50-vmb/vmb06/vmb0601/vmb060108/index.html)

Der Beitrag zur Landwirtschaftlichen Pflegekasse wird gleichfalls steigen. Für Landwirte und ihre mitarbeitenden Familienangehörigen wird der Beitrag zur Pflegeversicherung in Form eines Zuschlags zum Beitrag zur Krankenversicherung erhoben. Dieser errechnet sich aus dem Verhältnis von Beitragssatz zur allgemeinen gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) und Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung. Bei sinkendem Gesamt-Beitragssatz zur GKV (2018: 15,6 Prozent; 2017: 15,7 Prozent) und konstantem Beitragssatz zur sozialen Pflegeversicherung im Jahr 2018 (2,55 Prozent), steigt der prozentuale Zuschlag zum LKV-Beitrag gegenüber dem Jahr 2017.

Der Zuschlag beträgt im Jahr 2018 16,3 Prozent (Vorjahr: 16,2 Prozent). Für kinderlose Mitglieder ab dem 23. Lebensjahr beträgt der Zuschlag 17,9 Prozent (Vorjahr: 17,79 Prozent). Die konkrete Höhe des Zuschlags ist ebenfalls unter www.svlfg.de einsehbar.

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„Grüne Berufe“ werden von Jugendlichen geschätzt

(DBV) -

Ausbildungszahlen sind leicht angestiegen

Die „Grüne Berufe“ werden weiterhin von Jugendlichen für ihre Ausbildung geschätzt. Im laufenden Ausbildungsjahr 2017/2018 haben bundesweit insgesamt 13.700 Jugendliche einen Ausbildungsvertrag in den „Grünen Berufen“ neu abgeschlossen. Gegenüber dem Vorjahr ist dies trotz starker Konkurrenz um Ausbildungsplätze eine positive Veränderung von einem Prozent. 
 
Bis zum 30. September 2017 wurden in Westdeutschland 11.020 Neuverträge (+ 0,8 Prozent) abgeschlossen, in Ostdeutschland 2670 Neuverträge (+ 1,8 Prozent). Nach Einschätzung des Deutschen Bauernverbandes (DBV) wirken sich die Konzepte zur Werbung und Öffentlichkeitsarbeit sowie zur gezielten Ausrichtung der Berufsinformation für die landwirtschaftlichen Berufe durch die entsprechenden Organisationen und Verbände positiv auf die Entwicklung der Ausbildungszahlen aus. Auch die in den letzten Jahren ergriffenen Maßnahmen zur Qualitäts- und Attraktivitätssteigerung der Ausbildungsberufe im Agrarbereich sind Ursachen der positiven Entwicklung.
 
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Deutsche Milchwirtschaft im internationalen Wettbewerb

(DBV) -

9. Berliner Milchforum am 15./16. März 2018

Das als Branchentreff etablierte Berliner Milchforum findet am 15. und 16. März 2018 zum neunten Mal statt. Zum Thema „Deutsche Milch im internationalen Wettbewerb“ beschäftigt sich das Berliner Milchforum mit den Möglichkeiten, Chancen und Risiken der internationalen Markterschließung, teilte der Deutsche Bauernverband (DBV) mit.

Die letzte Krise am Milchmarkt hat gezeigt, wie eng die globalen Milchmärkte miteinander verwoben sind. Multi- und bilaterale Handelsabkommen, das Wirtschaftswachstum in den Schwellenländern sowie das Image deutscher Milchprodukte und auch die nationale Standardsetzung für Milchbauern und Verarbeiter bestimmen die Chancen der deutschen Milchwirtschaft auf dem Weltmarkt. 

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Management von Preisrisiken entscheidend für Zukunftsfähigkeit des Milchsektors

(DBV) -

Seminarreihe zur Nutzung von Warenterminbörsen durch Milcherzeuger und Molkereien

Gemeinsame Pressemitteilung vom Kieler Institut für Ernährungswirtschaft, dem Deutschen Bauernverband und dem Deutschen Raiffeisenverband
 

„Mit der fortschreitenden Liberalisierung des EU-Milchmarktes entfalten die Preisschwankungen des Weltmarktes auch in Deutschland voll ihre Wirkung. Dementsprechend gilt es, endlich Instrumente in die breite Umsetzung zu bringen, mit denen landwirtschaftliche Unternehmer praktikabel hohe Volatilitäten managen können.“ Dieses Fazit zog DBV-Milchpräsident Karsten Schmal bei einem Pressegespräch im Anschluss an die letzte Veranstaltung einer deutschlandweiten Seminarreihe, die von Oktober bis Dezember 2017 vom Kieler Institut für Ernährungswirtschaft (ife) in enger Zusammenarbeit mit dem Deutschen Bauernverband (DBV) sowie dem Deutschen Raiffeisenverband (DRV) angeboten wurde. „Warenterminbörsen sind neben den weiterhin notwendigen staatlichen Leitplanken ein wichtiges privatwirtschaftliches Instrument, mit dem der Umgang mit extremen Preisschwankungen erleichtert wird,“ so Schmal. „Dies gilt insbesondere für den Fall, dass sich der Staat noch weiter aus dem Milchmarkt zurückziehen sollte.“

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Weiterentwicklung in der Milchviehhaltung

(DBV) -

DBV zur Anbindehaltung von Milchkühen

Der Deutsche Bauernverband (DBV) sieht in der Milchviehhaltung einen langjährigen und stabilen Trend hin zu mehr Tierkomfort und zur Laufstallhaltung. Die betriebliche Zukunftsplanung und Weiterentwicklung der Betriebe gehe klar weg von der Anbindehaltung. Dies geht aus einer Erklärung hervor, die jüngst vom DBV-Verbandsrat verabschiedet wurde. „Wir sprechen uns für eine Strategie der positiven Anreize zur Weiterentwicklung weg von der ganzjährigen Anbindehaltung und dementsprechend gegen Verbote oder Ausschlüsse aus“, fasst DBV-Milchpräsident Karsten Schmal die wesentlichen Positionen zusammen. 

„Mit dieser Erklärung wollen wir auf die Leistungen unserer Milchbauern in der Weiterentwicklung von Milchviehställen, aber auch auf die massiven strukturellen Brüche gerade unter den kleineren Familienbetrieben aufmerksam machen, die ein Verbot der Anbindehaltung auslösen würde. Die Diskussionen dazu auch von Seiten einiger politischer Akteure geben ernsthaften Anlass zur Sorge um die Existenz zahlreicher Milchviehbetriebe, vor allem im Süden Deutschlands“, führt Karsten Schmal weiter aus. „Dennoch sind unsere Milchbauern seit langem dabei, in einen verbesserten „Kuhkomfort“ zu investieren und sich Gedanken über eine betriebliche Zukunftsplanung weg von der ganzjährigen Anbindehaltung zu machen.“

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Notsituation in der Güllelagerung

(LWK) -

Aufgrund der anhaltenden Niederschläge der letzten Monate wird an einem Erlass in der Landesregierung gearbeitet der Notfälle in der Güllelagerung regeln soll. Der Link zum Artikel der LWK ist nach einem Klick auf mehr verfügbar.

Außerdem kann eine Ausnahmegenehmigung für die Ausbringung in der Sperrfrist für Düngemittel mit weniger als 2% TS beantragt werden. Mehr dazu im Link im Artikel.

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Erzeugergemeinschaften und Genossenschaften in künftiger EU-Agrarpolitik weiter stärken

(DBV) -

Gemeinsame Vermarktung von Milch verbessert Position der Landwirte

„Die Verlängerung des Milchpaketes über das Jahr 2020 hinaus schafft schon heute politische Verlässlichkeit für unsere Milcherzeugergemeinschaften. Wir begrüßen dieses wichtige Ergebnis der Überarbeitung der Gemeinsamen Marktorganisation.“ Diese Feststellung zur jüngst ausgehandelten Omnibus-Verordnung zur Überarbeitung der Gemeinsamen Agrarpolitik traf DBV-Milchpräsident Karsten Schmal bei der Sitzung des Beratungsausschusses für Milchpolitik der EU-Kommission. „Zur weiteren Verbesserung der Verhandlungsposition der Landwirte in der Lebensmittelkette ist jedoch die bestehende Größenbeschränkung für Erzeugergemeinschaften anzupassen und zwar zu erhöhen. Diese behindert sonst die weitere Entwicklung bereits erfolgreicher Zusammenschlüsse. Ferner wird sie dem weiterhin stattfindenden Größenwachstum etlicher Privatmolkereien nicht mehr gerecht, um auf Augenhöhe in Verhandlungen treten zu können,“ erklärte Schmal.
 
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„Landwirtschaft ist auf gutem Weg“

(DBV) -

Rukwied zeigt Fortschritte bei Ressourcenschutz und Tierwohl auf

„Nach den wirtschaftlichen Krisenjahren wird 2017 wieder investiert, vor allem in die Digitalisierung, den Umweltschutz und in bessere Haltungsbedingungen der Tiere.“ Dies stellte der Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), Joachim Rukwied, anlässlich der Vorstellung des Situationsberichtes 2017/18 fest. Da in der Landwirtschaft Veränderungen langfristige Investitionen verlangten, benötigten die Landwirte stabile rechtliche und wirtschaftliche Rahmenbedingungen.

Die Digitalisierung sei in der Praxis längst angekommen, betonte der Bauernpräsident. In einer Umfrage bezeichneten sich zwei Drittel der Landwirte als kompetent in Fragen der digitalen Technik. „Die Vorteile der digitalen Datenvernetzung liegen im Ackerbau vor allem in verbesserter Bodenbearbeitung und Bestandsführung, einem präziseren und umweltgerechteren Einsatz bei Düngung und Pflanzenschutz. In der Tierhaltung geht es um die Weiterentwicklung der Haltungsbedingungen, mehr Tierwohl und Tiergesundheit bei reduziertem Arzneimittelaufwand. Mit Digitalisierung können Transparenz und Rückverfolgbarkeit leichter umgesetzt werden, so dass auch ein Nutzen für Verbraucher geschaffen wird“, unterstrich Rukwied. Das größte Problem für die Landwirte sei jedoch die häufig unzureichende oder fehlende Breitbandverfügbarkeit auf dem Land. Hier sei umgehendes Handeln der neuen Bundesregierung notwendig, sollen die ländlichen Räume nicht weiter abgehängt werden, forderte Rukwied. 

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Glyphosat-Zulassung: Minimallösung erhält die Unsicherheit

(DBV) -

Rukwied zur Entscheidung des EU-Berufungsausschusses

„Die heute erfolgte Verlängerung der Glyphosat-Zulassung ist ein überfälliger und folgerichtiger Schritt, den die unabhängige und fachlich-wissenschaftliche Risikobewertung vorgezeichnet hat. Insbesondere die Zustimmung Deutschlands hat nun klare Verhältnisse geschaffen und den geltenden rechtlichen Vorgaben für die Zulassung wieder Geltung verschafft. “ So kommentierte Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV), die heutige Entscheidung des EU-Berufungsausschusses, dem eine lange Historie von Vertagungen und ergebnislosen Abstimmungen vorausgegangen war. „Die Begrenzung der Zulassung auf 5 Jahre ist jedoch nur eine Minimallösung, die der Blockadehaltung anderer Ressorts geschuldet war. Damit werden die Diskussionen um diesen Wirkstoff lediglich aufgeschoben. Der zwingenden Notwendigkeit, die zukünftigen Zulassungsverfahren von Pflanzenschutzmitteln auf wissenschaftliche Grundlagen und Risikobewertungen zu stellen, muss sich die Politik aber über den Fall Glyphosat hinaus stellen“, erklärte Rukwied. 

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EU-Kommission zur Ausrichtung der GAP

(DBV) -

DBV zur Mitteilung der EU-Kommission über die künftige Ausrichtung der EU-Agrarpolitik

„Die ersten Ideen der EU-Kommission zur Ausrichtung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sind eine geeignete Grundlage für die Diskussion über eine zukunftsorientierte Politik für Landwirtschaft und ländliche Räume. Eine flächendeckende Landwirtschaft in unternehmerischer Eigenverantwortung, ausgerichtet auf ökonomische, ökologische und soziale Ziele muss das Kernstück der GAP bleiben.“ So kommentiert Joachim Rukwied, Präsident des Deutschen Bauernverbandes (DBV) und Präsident des europäischen Bauernverbandes (COPA), die heute von der EU-Kommission veröffentlichte Mitteilung „The Future of Food and Farming“, mit der die Brüsseler Behörde nun Ziele und mögliche Wege für die GAP nach 2020 skizziert hat.

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Kapitulation vor der Wirklichkeit

(DBV) -

Weidetierhalter kritisieren Wolfsstrategie des Bundesamtes für Naturschutz


Die vorab vom Bundesamt publizierten Handlungsempfehlungen zu den Themen „Weidetierhaltung und Wolf“ und “Wolfsverhalten“ kommen nach Ansicht der Weidetierhalter einer „Kapitulation vor der Wirklichkeit in unserem Land“ gleich. Die Kritik der sieben Verbände basiert darauf, dass das Bundesamt die Verantwortung für den Schutz der Weidetierhalter allein den Haltern auferlegt und die alleinige Strategie gegen Wolfrisse nur im Herdenschutz sieht.

Sieben Verbände als Vertreter der Bauern, Weidetierhalter und Jagdrechtsinhaber haben in einem gemeinsamen Brief an die Umweltminister der Bundesländer appelliert, auf der in Potsdam stattfindenden Umweltministerkonferenz (16./17.11.2017) eine „tragfähige Strategie zur Sicherung der Weidetierhaltung im Umgang mit dem Wolf zu entwickeln“. Die Umweltministerkonferenz diskutiert über die Art und Weise des Umgangs mit dem Wolf in Deutschland auf der Grundlage einer Ausarbeitung des Bundesamtes für Naturschutz. 

Die vorab vom Bundesamt publizierten Handlungsempfehlungen zu den Themen „Weidetierhaltung und Wolf“ und “Wolfsverhalten“ kommen nach Ansicht der Weidetierhalter einer „Kapitulation vor der Wirklichkeit in unserem Land“ gleich. Die Kritik der sieben Verbände basiert darauf, dass das Bundesamt die Verantwortung für den Schutz der Weidetierhalter allein den Haltern auferlegt und die alleinige Strategie gegen Wolfrisse nur im Herdenschutz sieht. 

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DBV und FNSEA für eine starke Gemeinsame Agrarpolitik in einem starken Europa!

(DBV) -

Joachim Rukwied (DBV) und Christiane Lambert (FNSEA) bekräftigten gemeinsames Engagement

In Paris sprachen der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied, und die Präsidentin der FNSEA, Christiane Lambert, über die Zukunft Europas und die Modernisierung der Gemeinsamen Agrarpolitik. Anlässlich einer vom deutschen Botschafter in Paris, Nikolaus Meyer-Landrut, am 16. November 2017 organisierten Debatte bekräftigten beide ihr gemeinsames Engagement für Europa.

Rukwied und Lambert forderten einen ehrgeizigen EU-Haushalt. Die Europäische Union sehe sich neuen Herausforderungen und Aufgaben gegenüber: Deshalb müsse die Deckelung des Finanzrahmens über den Schröder-Chirac-Kompromiss von 1 % des Bruttonationaleinkommens angehoben werden.
 

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